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Die Principien der mechanischen Naturauffassung.
pflanzen müssen ; denn jedes bewegte Aetheratom muss seine Bewegung nothwendig den Nachbaratomen mittheilen. Jede Gleichgewichtsstörung wird demnach auch in und zwischen die Molecule und zuletzt auch zwischen und in die chemischen Atome gelangen, und es ist klar, dass in Folge dessen schliesslich auch die Körperatome und deren wägbare Complexe, die chemischen Atome und die Molecule, in bestimmte Bewegungen gerathen müssen. Ebenso wird selbstverständlich auch umgekehrt jede Störung und Veränderung der räumlichen Stellung und Anordnung der Körperatome und ihrer Complexe nothwendig analoge Bewegungen im Aethermeere hervorrufen.
Die Bewegungen der kleinsten Theilchen eines Körpers, seiner Moleeüle, seiner chemischen Atome, seiner Ur- oder Körper- und Aetheratome sind es nun, welche die Wärme eines Körpers ausmachen. Was aber die Art der Bewegungen betrifft, welche diese minimalen Theilchen eines erwärmten Körpers ausführen, so unterscheiden die Physiker eine zweifache: erstlich, führt jedes Körper- und jedes Aetheratom innerhalb des Ortes im Baume, wo es sich eben Befindet, ungemein rasche, zitternde Bewegungen aus ; zweitens aber sind auch die kleinen einheitlichen Gruppen, die aus der Zusammensetzung der Uratome hervorgehen, die chemischen Atome und die ganzen Moleeüle, in fortwährender, verschiedenartiger Bewegung, — die chemischen Atome und die Moleeüle rotiren nämlich als kleine Ganze um ihre Mittelpunkte und schiessen in geradlinigen oder kreisförmigen Bahnen umher. Man hat sich demnach die chemischen Atome und die Atoin-gruppen oder Moleeüle etwa wie kleine, aus zitternden Theilchen Ur-atomen'i bestehende Weltkörper vorzustellen, welche um ihre Mittelpunkte rotiren und sich zugleich in geradlinigen oder kreisförmigen Bahnen, wie die Erde um die Sonne, fortschreitend bewegen, wodurch ihre Mittelpunkte selbst neue Stellungen im Baume gegen einander erhalten. — Und die Summe dieser in jedem Molecül verschiedenen, ganz unregelmässigen und ungeordneten Bewegungen oder lebendigen Kraftquantitäten der bewegten Massentlieilchen ist nichts Anderes als die jedesmalige im Körper enthaltene Wärmemenge.
Diese Art der Anschauung gibt uns eine interessante Betrachtung an die Hand. Man bezeichnet nämlich den Gefrierpunkt des Wassers mit 0°, und noch niedrigere Temperaturgrade mit — 1 °, —2° u. s. w., was den Irrthum veranlassen könnte, als ob das gefrierende Wasser oder die unter Null abgekühlten Körper gar keine Wärme mehr be-sässen, und als ob es ein besonderes, der Wärme entgegengesetztes Kälteagens gäbe. Gegen solche Irrthümer und missverständliche Auffassungen sind wir aber durch unsere Vorstellung von der media-