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Die Principien der mechanischen Naturauffassung.
jetzt ihre Tlnitigkeit darauf beschränkt, unter den neu gruppirten Atomen die innigste, festeste Verbindung aufrecht zu halfen, jeder Trennung derselben zu widerstreben, ohne irgend eine Veränderung, sei es Arbeit oder Wärme, hervorbringen zu können, — gerade so wie die Collusion eines entspannten elastischen Körpers nur mehr die Molecule desselben in ihrer Anordnung und Gleichgewichtslage im Raume festhält. und wie die Schwere das zu Boden gefallene Gewicht mit der Erde in Berührung erhält und seiner Hebung widerstrebt, ohne dass dagegen dort die Cohäsion, hier die Schwere sonst irgend eine Veränderung hervorzubringen vermöchte. Und gleichwie ferner ein Quantum einer fremden Triebkraft aufgewendet werden muss, um das Gewicht zu heben, den elastischen Körper zu spannen, wenn Schwere und Cohäsion wieder als Triebkraft wirksam werden sollen, ebenso kann den Sauerstoff-, Wasserstoff- und Kohlenstoffatomen die verlorene Arbeitskraft nur dadurch wiedergegeben werden, dass wir die als Verbren-nungsproducte aus ihnen neuentstandenen Verbindungen, die Kohlensäure und das Wasser, zerlegen, d. h. ihre Elemente, entgegen der unter ihnen herrschenden Affinität, wieder von einander trennen, aus einander reissen, was im mechanischen Sinne genau dasselbe ist. wie die Hebung des Gewichtes oder die Veränderung der unmessbar kleinen Zwischenräume zwischen den in ihrer Gleichgewichtslage befindlichen Molecülen des elastischen Körpers. Wir werden also in unserem Falle eine entsprechende Menge fremder Triebkraft aufwenden müssen, welche den Widerstand der Affinität zu überwinden und die festen chemischen Verbindungen der Kohlensäure und des Wassers zu zerlegen vermag.
Ich sagte Ihnen, dass die Affinität, welche die chemischen Verbindungen der Atome bestimmt, dabei lebendige Kraft in Form von Wärme entwickelt. deren Quantität sieh durch Wärmeeinheiten aus-drücken lässt, welche, nach dem mechanischen Aequivalent, als Kilogrammmeter berechnet werden können. — So lange die chemische Reaction der Körper noch nicht begonnen hat, ist die Kraftquantität ganz «potentiell« ; sie wird »actuell«, d. h. lebendige Kraft oder Wärme, sowie die chemische Reaction beginnt, und ist ganz in Wärme umgesetzt . wenn endlich die neuen Verbindungen geschlossen und hergestellt sind. Die Erfahrung zeigt nun. dass die durch einen und d e n s e1b en c h e m i s c h e n Vorgang zu St an d e ko m m ende totale Wärmemenge absolut constant bleibt.
So entwickeln sich nach genauen Messungen bei Verbrennung eines Kilogramm Wasserstoff zu Wasser 34,462 Wärmeeinheiten oder Calo-rieen. Diese enorme AVärinemenge ist das Aequivalent der verrichteten