IX. Chew.Affin., Elektuie., Eektro-3Iagn., Lieht: Be\vegungsthrlnen. 273

e lt e in is ehe Leistung mit einem El e k t r o in agn e t der Gewichte zu
lieben, in e eh anis eh e Arbeit zn leisten im Stande ist und lassen
wir wieder die Batterie so lange in Gang, bis sieh 5 Aequivalent Zink
in tierselben gelöst haben. Mit diesem selben Quantum von verbrauch-
ter chemischer Triebkraft wird unter (Ten neuen Umstanden, unter Ver-
nnttelung desselben elektrischen Stromes, abermals eine doppelte
Arbeit geleistet ein Quantun! Wärme und ein Quantum mechanischer
Arbeit. Die Summe beider Quantitäten ist wieder = 91 Calorieen. Die
wirklich entwickelte Wärmemenge betriigt abermals weniger als 94
('alorieen was daran fehlt, entspricht aber genau dem in Wärmeein-
heiten ausgedrückten mechanischen Arbeitsquantum durch den Elektro-
magneten Dem Gesetz von der Erhaltung der Kraft wird vollkommen
genügt, trotzdem tier elektrische Strom selbst und das neue Agens,
(lurch welches er die m e e h an i s e lt e Arbeit der Hebung eines Ge-
wichtes geleistet hat - der Magnetismus ins Spiel kamen.
	Abgesehen von dem merkwürdigen Unistande, dass die elektri-
schen und magnetischen Erscheinungen fast wie etwas Immaterielles
zum Vorschein kommen, und sieht doch am Zustandekommen der ma-
teriellen Vorgänge betheiligen. lernen wir aus den letzten Versuchen
die wichtige Thatsache kennen: dass es bei g I ei eh e in Aufwande an
chemischer Triebkraft in Form von Spannkraft genügt, die Natur und
Anordnung tier Bestandtheile ties Apparates, - welcher bestimmt ist,
the potentielle Energie der 5 Aequivalcnt Zink in aetuelle umzusetzen,
- zu verändern, um als Ergebniss jenes Aufwandes bald eine Wärme-
menge allein bald einen elektrischen Strom und Wärme. bald, unter
Vermittelung ties elektrischen Stromes, Wärme und zugleich chemische
Zersetzungsarbeit. oder aber, wie beim Gebrauch ties Elektromagnets.
Wärme und zugleich mechanische Arbeit zu erhalten.
	Wir erfahren hier neuerdings in unzweifelhafter Weise, dass the
wirkungsfähtigen Naturkräfte in einer eigenthilinliehien Wechselbezie-
hung stehen und tiureh einander hervorgerufen oder in einander ver-
wandelt werden können, je nach der Anordnung und Beschaffenheit
der Apparate, the wir hierzu anwenden. Wir erfahren aber zu gleicher
Zeit. dass dabei stets ein strenges, gegenseitiges Aet1nivalenzverliält-
niss herrsche. Diese Wechselbeziehung nennt iuan the Transfor-mation tier 
Naturkräfte, und ihr wollen wir in tier nächsten Vor-
lesung' eine eingehende Betrachtung widmen.
	heute sei nur noch mit wenigen Worten ties Lie lt es Erwähnung'
gcthan. in dein wir ebenfalls eine Form tier Triebkraft oder arbeits-
fˆilrig'en Naturkraft anzuerkennen , ja im eigentlichen Sinne the Quelle
aller anderen zu suchen haben. - Hat the Auseinandersetzung des
Ce er teak, Schriften. JI.	IS
