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Die Prineipien der mechanischen Naturauffassung.
wie dies a priori nicht anders erwartet werden konnte — auch für die Vorgänge in der organischen Natur. Was den Stoff betrifft, hat mein früherer Vortrag über den Kreislauf desselben in den drei Naturreichen Sie wohl genügend von seiner Unveränderlichkeit überzeugt : von der Kraft und ihrem Gesetze der Erhaltung sei von mir heute nur im Allgemeinen der unter den Physiologen zur Zeit herrschenden Anschauung erwähnt.
Die Pflanzen, wird allgemein gelehrt, entnehmen die Triebkraft in Form von lebendiger Kraft der Sonnenstrahlung : ohne äussere Arbeit zu leisten, verschlucken sie die Sonnenstrahlen, leisten vorzugsweise innere Arbeit, indem sie in den grünen Pflanzentheilen chemische Zersetzung herbeiführen, wobei die lebendige Kraft in Spannkraft umgewandelt wird: die Thiere ihrerseits nehmen in den verbrennlichen organischen Substanzen Spannkraft auf und verwandeln sie in lebendige Kraft in der Modalität der Wärme, Gontractilität und Neurilität.
In unseren Organismen insgesainmt haben wir somit keine Krafterzeuger. sondern bios T r a n s f o r m a t i o n s a p p a r a t e.
Ich darf Sie nunmehr wohl daran erinnern, dass wir schon in einer der ersten Vorlesungen an die nachgewiesene Unveränderlichkeit und Unzerstörbarkeit des elementaren Stoffes eine Heike von raschen Schlussfolgerungen geknüpft hatten, welche in dein Satze gipfelten, dass es das Endziel der modernen mechanischen Naturauffassung sei : die allem Cf es cli eh en in der Natur zu Grunde liegenden II e w e g u n g e n und deren Triebkräfte zu finden und die gesummte Naturwissenschaft als ein Problem der a naiv tisc lien Mechanik zu behandeln.
Damals musste Sie diese ganze Auffassungsweise und Gedankenkette äusserst fremdartig anniuthen und wie ein wüster, unverständlicher, zusammenhangloser Traum in eine Art Verwirrung versetzen. Heute hoffe ich Sie genügend vorbereitet zu finden, die damaligen Schlussfolgerungen mit verständnissvollem Bewusstsein zu begleiten und deren bindende Kraft anzuerkennen.
Wir haben uns mit der Vorstellung vertraut gemacht, dass allen Naturerscheinungen nur Veränderungen der Verth ei lung der Ur-atome im Räume zu Grunde liegen, dass somit alle Vorgänge in der Natur, so verschieden und mannigfaltig dieselben auch immer sein mögen, in letzter Instanz durch mechanische Bewegung zu Stande kommen. Ich brauche Sie nicht daran zu erinnern, dass wir die Veränderung der Aggregatzustände, den Wechsel der chemischen Verbindungen. die Wärme und Lichtentwickelung in anschaulichster Wehe