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Ueber den Bau und Mechanismus des menschlichen Körpers.
Während aber der Substanz- und Gewichtsverlust in Folge des Verbrennungsprocesses ein continuirlicher ist, erfolgt der Ersatz nur p e r i o d i s c h nach den Mahlzeiten.
Sie sehen daher ein, dass wenn wir einen erwachsenen Menschen, der sich im täglichen physiologischen Gleichgewicht befindet, auf eine äusserst empfindliche Sprungfederwage bringen und daselbst tagelang lassen könnten, die Wagschale nach den Mahlzeiten rasch sinken, in den Zwischenzeiten aber allmählich wieder steigen müsste — und (ohne jemals für mehr als einige Augenblicke zur Ruhe zu kommen) Tag für Tag innerhalb derselben Grenzen auf- und aboscilliren würde.
Sie überzeugen sich ferner, dass es eigentlich gar kein constantes Körpergewicht des lebenden Menschen giebt und geben kann, selbst wenn er sich im sogenannten physiologischen Gleichgewicht der Einnahmen und Ausgaben befindet , d. h. weder abmagert noch stärker wird. Was wir als constantes Körpergewicht bezeichnen, ist also nur ein mittlerer Werth innerhalb enger und constantcr Grenzen. So wie ein im physiologischen Gleichgewicht befindlicher Mensch z. B. eine schwere Last hebt, wird der Gewichtsverlust, welchen derselbe ohne diese Anstrengung erlitten haben würde , sofort um einen bestimmten Werth sich steigern. Dem Plus der Entwickelung mechanischer Kraft entspricht ein Plus des Substanzverlustes. Das physiologische Gleichgewicht wird gestört und die Störung kann nicht anders wieder ausgeglichen werden, als durch Einnahme eines entsprechenden Plus von Extranahrung.
Ebenso würde, wenn die Temperatur der Luft fiele und der Körper ebenso warm bleiben sollte als zuvor, die Wärmeproduction sich also steigern müsste, ohne das Gleichgewicht zu stören, Extranahrung eingenommen werden müssen.
Dagegen würde andererseits bei Verminderung der Wärmepreduction und der geleisteten mechanischen Arbeit und gleichbleibender Quantität eingenommener Nahrung entweder der Körper an Gewicht zunehmen oder ein Theil der Nahrung unbenutzt bleiben. Es existirt somit, wie Sie sehen, eine feste Beziehung oder Proportionalität :
Resumé :
1	' Der Strom der Nahrung, welcher in den Körper eindringt, besteht aus Stoffen, welche chemische Verbindungen von verwickelter Zusammensetzung und verhältnissmässig geringem Sauerstoffgehalt dar stellen.
2	Die Elemente dieser Stoffe verlassen nach mehr oder weniger