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lieber den Bau und Mechanismus des menschlichen Körpers.
Zeit den Körper zu Verbindungen gruppirt, welche eine sehr einfache Zusammensetzung, aber einen höheren Sauerstoffgehalt haben, der aus der eingeathmeten Luft stammt.
3) Diese ununterbrochene Zersetzung und Oxydation steht in einem bestimmten Verhältniss zur Höhe der lebendigen Kraftentwickelung des Körpers, — geradeso wie das Quantum mechanischer Arbeit, welche eine Dampfmaschine leistet, und die Wärmemenge. welche dieselbe ausstrahlt, der Consumption einer ganz bestimmten Menge von Brennmaterial entspricht !
Von diesen allgemeinen Betrachtungen, welche uns lehrten, das Leben als physiologische Arbeit aufzufassen, wenden wir nun unseren Blick dem Apparat zu, der diese Arbeit leistet. . . .
Wir haben das Wesen und die Natur der Verrichtung der lebendigen Maschine im Allgemeinen erfasst, versuchen wir jetzt, uns eine ähnliche, allgemeine Einsicht in den Bau und die Einrichtung derselben zu verschaffen !
Am menschlichen Körper unterscheidet man auf den ersten Blick Kopf, Hals und Kumpf, und die andern letzteren beweglich befestigten oberen und unteren Gliedmassen oder Extremitäten, — die Arme und die Beine — welche zwar in der Form etwas von einander abweichen, in ihrem Bau aber die vollständigste Uebereinstim-mung zeigen, indem dem Oberarm, Vorderarm, der Handwurzel und den Fingern, der Oberschenkel, Unterschenkel, die Fusswurzel und die Zehen genau entsprechen.
Der ganze Körper zeigt bilaterale Symmetrie, so dass derselbe nach der Mittellinie in zwei ganz gleiche Hälften — eine rechte und eine linke — zerlegt werden kann.
Betrachten wir eine solche Körperhälfte, z. B. die rechte, von innen, so erkennen wir sofort, dass sich durch Kopf, Hals und Kumpf zwei Keihcn von Hohlräumen der Länge nach erstrecken, welche die verschiedenen inneren Organe — die sogenannten Eingeweide — einschliessen und beherbergen (vgl. Fig. 20 auf Tafel 3 .
Das Studium eines solchen Längsschnittes lehrt uns, dass der Körper so zu sagen aus zwei vollständig getrennten Röhren besteht, zwischen denen die lleihe der Wirbelkörper und deren Fortsetzung im Kopf, die Schädelbasis, eine ununterbrochene Scheidewand bildet, weshalb die eine als die hintere oder dorsale, die andere als die vordere oder ventrale Röhre bezeichnet wird.
Die Schädelhöhle und der Riickgratskanal, w'elche ein zusammenhängendes Ganze ausmachen und die grossen centralen Nervenmassen — Hirn und Rückenmark — beherbergen, sind die dorsale Röhre,