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lieber den Bau und Mechanismus des menschlichen Körpers.
Kohlensäure. Ammoniak und einige Salze aufgelöst haben und nur die Knochen und Zähne übrig bleiben.
Aber selbst diese dichten und halbversteinerten Gebilde können nicht auf die Dauer der vereinten Wirkung von Luft und Wasser, Wärme und Kälte widerstehen. Früher oder später löst sich ihre knorpelige Grundlage, welche die Kalksalze zusammenhält, auf, und die erdigen Massen werden brüchig und zerfallen zu Staub. der sich im Wasser und auf der Erdoberfläche zerstreut, wie sich die gasförmigen Verwesungsproduete in der Atmosphäre verlieren.
So kehrt Stoff und Kraft, welche ein lebendes Individuum gebildet hatten, in den Gesammtvorrath des Weltganzen zurück. um nach längeren oder kürzeren Wanderungen durch ungemessene Räume sich an der Bildung neuer Formen, an der Erzeugung neuer Bewegungsorgane zu betheiligen.
Unter dem Einfluss der Sonnenstrahlen bringt die Pflanzenwelt eine Anzahl wandernder Kohlensäure-, Wasser-, Ammoniak- und Salzatome, indem Sauerstoff frei wird, in complieirte, aber niedrig oxydirte organische Verbindungen. Von den Pflanzen nähren sich die Tide re. der Mensch verzehrt beide — und daher ist es nicht unmöglich. dass Atome, welche einst einen integrirenden Bestandteil des geschäftigen Gehirns eines Alexander des Grossen ausmachten, heute den Körper eines Faulthiers in Südamerika bilden helfen und im nächsten Jahrhundert vielleicht unserem eigenen Urenkel angehören werden. —
Das allgemeine Gesetz des Vergehens der Individuen bedingt mit logischer Notwendigkeit, dass die Menschen die Fähigkeit besitzen müssen. Kinder zu zeugen, — vorausgesetzt, dass sich die Menschheit als Gattung und Ganzes ohne Dazwischeukunft neuer fortschreitender Entwickelungen der Thierwelt nach DAßwix'scliem Princip oder gar neuer Menschenschöpfungsacte — auf längere Zeit hinaus erhalten soll. — Das Fortpflanzungsgeschäft vollzieht sich beim Menschen nach dem Typus der getrennt-geschlechtlichen Zeugung und zerfällt in drei Acte :
1.	Absonderung des Zeugungs- oder Keimstoffes, Ei und Samen:
2.	Befruchtung des Eies innerhalb der weiblichen Zeugungsteile durch die Begattung der Geschlechtsindividuen :
3.	Beherbergung und Ernährung des in der Entwickelung befindlichen neuen Individuums bis zur Geburt.
Die Generationsorgane zerfallen demgemäss in die Geschlechtsdrüsen mit ihren Ausführungsgängen, in die Begattungstheile und in den nur beim Weibe zu physiologischer Bedeutung entwickelten Ge-stationsapparat, dessen wichtigster Bestandteil die Gebärmutter ist.