﻿lieber den Bau und Mechanismus des menschlichen Körpers.
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die wirkliche Zahl getrennter selbstständiger Knochen in verschiedenen Lebensaltern verschieden, indem manche in der Jugend getrennte Knochen im späteren Alter zusammenwachsen und verschmelzen. So gibt es ursprünglich 33 Wirbel, welche das Rückgrat zusammensetzen, und die oberen 24 bleiben durch das ganze Lehen getrennt, während später 5 davon, der 25.—29., regelmässig zu einem einzigen Knochen, dem Kreuz- oder Heiligenhein verwachsen, und die noch übrigen untersten 4 manchmal in Eins — das Steissbein oder Coccyx — verschmelzen. — So bestellt der Schädel eines jugendlichen Erwachsenen aus 21 Knochen: die Zahl derselben im Kindesalter ist jedoch viel grösser, im späteren Mannesalter kleiner.
24 Rippen, 12 an jeder Seite, — trotzdem eine derselben im Paradiese zur Bildung der Eva verwendet wurde — helfen den Brustkorb bilden, die meisten derselben sind durch knorpelige Zwischenstücke mit dem Brustbein verbunden.
Am Schultergürtel unterscheidet man stets zwei Knochen : Schulterblatt und Schlüsselbein.
Am Becken, in welchem die Beine eingelenkt sind, gibt es im Erwachsenen nur zwei Knochen, welche sich seitlich an das Sacrum an-legen und den bezeichnenden Kamen Ossa tnmminatu haben. Im Kinde besteht jeder dieser Knochen aus 3 Stücken, dem Os pubis, ischii und ilii, die sich an der Bildung der Gelenkpfanne betlieiligen.
33 Knochen in jedem Arme und in jedem Bein die Patella mitgezählt .
N un müssen wir noch die Art und Weise betrachten, wie die Knochen unter einander verbunden sind, um das Skelet aufzubauen — einestheils die Hohlräume des Körpers bilden zu helfen. anderntheils ein System beweglicher starrer Hebel zusammenzusetzen. Die Mittel hierzu bilden Nähte, steife knorpelige Bandmasse und Knorpel : Gelenke : fibröse Kapsel, Bänder, Knochenenden mit Knorpelüberzug und Synovialhaut.
Die Gelenke spielen so frei und leicht, und der Schwerpunkt des Körpers liegt so hoch oben im Rumpf, dass man keinen Leichnam zum freien aufrechten Stehen bringen kann, immer knicken dabei die Glieder zusammen und — »machtlos dem Gesetz der Schwere folgt sie, die entgötterte Natur« !
Die aufrechte Stellung, auf welche sich der gläubige Mensch so viel zu Gute tliut und welche er doch so leicht und ohne daran zu denken annimmt, ist das Resultat eines höchst complicirten und feinen Zusammen- und Gegeneinanderwirkens fast sämmtlicher Skeletmuskeln.
Was ist es nun, was diese freie abgestufte Muskelthätigkeit ins