﻿18
Ueber die Spermatozoïden von Salamandra atra.
Wellenlinie hin nn<l her gebogen frei in die Flüssigkeit absteht. Am stumpfen Ende des Hauptfadens nimmt die Höhe der Membran wieder so ab, dass der verdickte Hand dasselbe unter einem spitzen Winkel berührt und als ein zarter Ausläufer von 0,0005" frei überragt (Fig. 1 bei r, rz). Die Länge der ganzen Spermatozoïden ist somit — 0,009375" W. Z. Alle eben beschriebenen Formenverhältnisse fand ich an den etwas grösseren Samenfäden von Salamandra mandata in gleicher Weise.
Wegen der grossen Durchsichtigkeit der Membran, welche man nur unter den günstigsten Umständen (bei gehöriger Dämpfung des Lichtes) an dem Schatten ihrer sehr regelmässigen Faltungen erkennen kann, erscheint der verdickte Land wie ein freier, wellenförmig gekrümmter Faden. Die ausführliche Darlegung der Gründe, welche die Existenz dieser Membran ausser Zweifel setzen, werde ich weiter unten (von den Bewegungen der Samenfäden, A.) mittheilen; hier will ich nur bemerken, dass schon Bouchet das fragliche Gebilde an den Samenfäden von Triton cristatus richtig erkannt und übereinstimmend mit der hier gegebenen Darstellung beschrieben hat. Diese IJebereinstimmung scheint mir, — da ich erst nach Vollendung meiner Untersuchungen Bouchet’s Arbeit kennen lernte — für die Richtigkeit der Auffassung der erwähnten Verhältnisse zu sprechen. Die bezügliche Stelle in Bouchet’s Aufsatz lautet :
»Tai vu que ces zoospermes sont surmontés en arrière par une membrane extrêmement fine, qui est une véritable nageoire de la hauteur de 0,003 de mill. Cette nageoire offre un bord libre d’une étendue plus considérable que celui par lequel elle adhère au corps ; aussi il en résulté, que ce bord forme des replis très amples, qui lui donnent T apparence des collerettes à fraise que l'on portait au XV. siècle, mais dont les plis sont beaucoup plus lâches. «
II. Vom inneren Baue der Spermatozoïden.
Der Kopf ist ein einfacher, lang gestreckter Schlauch, angefüllt mit einem, das Licht stark brechenden Inhalt. Von dieser Anordnung überzeugt man sich mit grösster Klarheit : 1 : bei den nicht selten vorkommenden Berstungen des Kopfes, welche von der Basis gegen das freie Ende hin bis exclusive zu dem Stielchen mit dem Knopfe geschehen, indem sich dann die Bruchränder Zurückschlagen, so, dass die Schlauchhaut in ihrer ganzen Breite übersehen werden kann. Der
i PottCtiET, Compt. rend, licbd. Vol. XX 1815. p. 1041.