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Ueber die Spermatozoïden von Salamandra at-ra.
die immer zunehmende blasige Erhebung- gekrümmt und zusammeu-gebogen wird, und endlich spiralig gewunden mit dem Rücken an die innere Oberfläche einer grossen Blase befestigt und von ihr ganz eingcscldossen erscheint Taf. 3, Fig. S. .1. B, C, I), /:', G. —
Der Umstand, dass sich die schlauchförmig ausgedehnte Xlm-hüllungshaut durch Imbibition in eine grosse kugelige Blase verwandeln lasse, giebt einen bedeutungsvollen Wink Uber ihre Entstohnngsweise. indem sie in den angeführten Vorgängen offenbar die durchlaufenen Entwickelungsstadien bis zur ursprünglichen Kugelgestalt nur wieder herabsteigt. Sollte sie etwa die durch das Wachsthum des Samenfadens ausgedehnte Membran jener Kerne sein, in welchen Kölliker die Samenfäden sich entwickeln sah? — Uebrigens scheinen mir die beschriebenen blasenförmigen Erhebungen jenen räthselhaften Anschwellungen, die Kölliker' an den unreifen Samenfäden so vieler Thiere beobachtet hat, zu entsprechen.
Von Aussen nach Innen vorgehend, findet man somit den Kopf: U aus der Umhüllungshaut, 2) der Schlauchhaut, 3; dem Inhalte; und den Schwanz : I aus der Umhüllungshaut, 2) dem soliden ? Haupt-faden zusammengesetzt. (Taf. 3, Fig. 9, Fig. 10;.
III. Von den Bewegungen der Samenfäden.1 2 3
Die Spermatozoïden kommen im Hodensamen : 1 ) einzeln und frei suspendirt vor; 2) durch zufällige Aneinanderreihung in grösseren welligen oder verfilzten Massen vereinigt, und 3 auf einem kugeligen granulösen Körper, wie dieBliithen der Syngenesisten auf deniBlütlien-boden, mit den Köpfen festsitzend und wie die Radien einer imaginären Kugel angeordnet. Diese letzte Art des Vorkommens unreifer Samenfäden fand Kölliker 3) bekanntlich im Samen vieler Thiere. Im Vas deferens finden sie sich meist isolirt und frei beweglich. Die Bewegungen der ganzen Samenfäden werden durch diese zufälligen Arten des Vorkommens natürlich verschiedentlich gehindert und modificirt.
Ich werde zuerst die Bewegungen der accessorischen Membran, sodann die des Kopfes und des Schwanzes, und endlich-die aus diesen beiden Momenten resultirenden Arten der Ortsveränderung der ganzen Samenfäden beschreiben.
1 Kölliker: Die Bildung der Samenfäden in Bläschen . . . etc. Neuenbürg
1811).
3 Das in diesem Abschnitt Mitgcthoilte gilt im Allgemeinen von den Samenfäden der Salamander sowohl, als der Tritonen. s Kölliker a. a. 0.