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Ucber die Spermatozo'ideu von Salamandra atra.
Erwägt man diese drei Punkte, so bleiben nur drei Wege übrig, um sie zusammenzureimen : 1 ) Entweder muss man eine hypothetische Anziehungskraft zwischen dem freien Faden und dem Schwänze annehmen, wobei jedoch der dritte Punkt unerklärt bliebe, oder 2 den freien Faden für den verdickten Hand einer glashellen, auf dem Kücken des Schwanzes sitzenden Membran halten, welche denselben, wie das Mesenterium den Darm an die hintere Baucliwand, an den Hauptfaden des Schwanzes befestigt. 3; Endlich könnte auch hier mit Wagnek 1 die Ansicht geltend gemacht werden, dass das Flimmerorgan aus einer Reihe coordinirt oscillirender Flimmerhärchen bestehe, die den Schein eines Fadens und einer Membran erzeugen. Dass von den drei Erklärungsweisen die zweite unbedingt den Vorzug verdiene, ist meine feste Ueberzeugung.
Die Schnelligkeit der Undulationen ist nicht immer dieselbe, sie wächst und verringert sich; dasselbe gilt auch von ihrer Breite. Stellenweise hören die Schwingungen der Membran ganz auf, während sie an andern Punkten fortdauern. Vor dem gänzlichen Stillstand der Bewegung geschehen sie ruckweise.
B.	Die langsamen und fast unmerklicli erfolgenden Bewegungen des Kopfes und Schwanzes bestehen darin, dass diese Körpertlieile bestimmte Krümmungslinien annehmen und diese eine Zeit lang starr beibehalten. 1 So krümmen sich die freien Samenfäden gewöhnlich in Form einer Spirallinie, welche man auf einem Kegel verzeichnen kann, also völlig in der Art, wie der Gang eines Schneckenhauses um den Modiolus aufgewunden ist. Die Projection dieser Curve in der Längsaxe ist eine ebene Schneckenlinie (Taf. 3, Fig. 1 A, Fig. 2 A), in der Queraxe eine Wellenlinie von immer wachsender Breite. Die Windungen sind bald weiter, bald enger, es sind deren meist eine und eine halbe. 2) Oft schlägt sich der Kopf nach rückwärts, während der Schwanz ein Segment eines Kreises darstellt Fig. 4 . 3 In Fig. 3 und Fig. 5, Taf. 3, sind noch andere, häufig verkommende Einrollungen des Schwanzes dargestellt.
Die accessorische Membran sitzt immer auf der convexen Seite der Krümmungen.
C.	Die Ortsveränderungen der ganzen Samenfäden resultiren aus den in A und B hervorgehobenen Momenten : beide Momente bedingen
1 A. a. 0. —Wagner’s früh ore, von ihm seihst aufgegebonc Ansicht. Die Flimmerhaare müssten in einer geraden Linie, auf dem Kücken des Schwanzes stehend, gedacht werden, nicht aber, wie Wagner meint, In einer gezogenen Spirale !