﻿Uebcr die Sperma tozoïden von Salamandra atra.
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Erklärung der Abbildungen.
Tafel 3.
Fig. 1. B. Ein Samenfaden aus dem ] ns deferens von Salamandra atra. m n der Kopf, ms das Stielchen, bei m das Knöpfehen, no das breite Kopfende des Hauptfadens des Schwanzes, op dasMittelstiick, p r das dünne Endstück desselben. xx, yy, wtv, tt, vv der verdickte Rand der undulirenden Membran. Da der Schwanz in einer Spirale gebogen ist und die Membran auf seiner convexen Seite sitzt, so erscheint der Rand bei y y n e b e n, bei xx unter, bei mm neben, bei tt über, endlich bei vv wieder neben dem Schwänze, rz der freie Ausläufer des verdickten Randes.
Fig. 1. A. Projection der Krümmungslinie des Samenfadens bei B. Das freie Kopfende m, das Schwanzende s. Die beiden Pfeile zeigen die Richtung der durch die fortschreitenden Undulationen der Membran bewirkten Rotation des gekrümmten Samenfadens um seine im Punkte m projicirto ideale Axe an.
In den übrigen Figuren bezeichnen dieselben Buchstaben dieselben Gegenstände, wie in den eben erklärten Abbildungen.
Fig. 2. A. Projection der viel weiteren Spiralwindung dos Samenfadens bei Fig. 2. B. Die Pfeile haben dieselbe Bedeutung, wie in Fig. 1. A.
Fig. 2. B. Ein Samenfaden aus dem Hodensamen. Bei d die blasige Erhebung der Umhüllungshaut, welche, da man den Samenfaden nicht total von der Seite sieht, am unteren Seitenrande des Kopfes mit einem schmalen Segmente hervorsieht.
Fig. 3. Ein Samenfaden aus den Hoden. Bei d und d' die blasigen Erhebungen der Umhüllungshaut. Die Pfeile zeigen die Richtung der fortschreitenden Undulationen der Membran an. Der Schwanz bildet in seiner hintern Hälfte eine Schlinge ; zwischen ihm und dem verdickten Rande der Membran bemerkt man zarte Schattenstreifen, welche von den regelmässigen Faltungen der letztem herrühren.
Fig. 4. Ein Samenfaden aus dem Vas deferens, dessen Kopf nach rückwärts geschlagen ist. Da sich der Schwanz fast völlig von der Seite präsentirt, so sieht man den verdickten Rand in Form einer Wellenlinie seiner ganzen Länge nach neben dem Schwänze verlaufen.
Fig. 5. Der Schwanz des Samenfadens bildet eine doppelte Schlinge. Am Kopf findet sich die Umhüllungshaut an zwei Stellen (d und e) abgehoben. Das Stielchen läuft bei m in eine zarte Spitze aus, ohne ein Knötchen zu tragen.
Fig. li. Der Samenfaden präsentirt sich in totaler Seitenansicht. Die im Focus liegenden Stücke des verdickten Randes erscheinen somit als Punkte, die, alternirend, mit glcichgestalteten Zerstreuungskreisen umgeben sind.
Fig. 7. Geborstene Köpfe. Man übersieht die ganze Breite der Schlauchhaut, welche letztere geborsten und auf das Objectgläschen zurückgeschlagen ist. Das Stielchen ms (bei b und e) findet sich gekrümmt. Das Schwanzende des geborstenen Kopfes (b und c) ist angetrocknet und hat seine scharfen Contouren verloren. lih (bei b) die angetrockneten Falten der accessorischen Membran. Bei no ist das nun frei sichtbare Kopfende des Schwanzes dargestellt.