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lieber die Spermatozoïden von Salamandra atra.
Fig. 8. A, C und E, stellen das Wachsen der blasigen Erhebungen der Umhüllungshaut in verschiedenen Stadien vor. Es gelingt oft an einem und demselben Samenfaden, diese Abhebung der Umhüllungshaut von Stufe zu Stufe zu verfolgen. In A sieht man die Blase vom Rücken aus, in II von der Seite.
Das hintere Kopfende ist durch das Anschwellen der Blase, wie ein Bogen durch die angespannte Sehne, gekrümmt. In E und G beginnt die Lostrennung der Umhüllungshaut vom freien Kopfende; es ist ebenfalls stark gekrümmt. In C und D ist die Umhüllungshaut schon völlig zu einer grossen Blase ausgedehnt, an deren innerer Fläche der Samenfaden (S) spiralig zusammengebogen mit dem Rücken festhaftet. Der Schwanz ist abgerissen ; an der Rissstelle tritt der Inhalt (•’) als ölartiges Tröpfchen heraus. In 1J bei l sieht man durch den durchsichtigen Inhalt hindurch das kleine Lumen des Kopfschlauches.
Fig. i). Idealer Querschnitt des Kopfes, um den innern Bau desselben zu veranschaulichen, a) Umhüllungshaut, b) Schlauchhaut, c) Inhalt.
Fig. 10. Idealer Querschnitt des Schwanzes, a) Die Umhüllungshaut, h) die accessorische Membran als Duplicatin’ derselben ; bei d der Querschnitt des verdickten Randes; b) der solide (?) Hauptfaden. AB ist die auf die Bildfläche projicirte, senkrecht auf der Anheftungslinie der Membran stehende Ebene. Bei d, d', d" . . . d~> ist der Stand des Durchschnittes des verdickten Randes in verschiedenen Zeitmomenten seiner Pendelschwingungen dargestellt. Ergänzt man sich in der Vorstellung das gegebene Bild, so sieht man leicht ein, dass sich der verdickte Rand, als Ganzes betrachtet, in einer doppelt gekrümmten Linie hin und her biege, weil mit der Abweichung des Punktes d von der Vertikalen A B zugleich eine Entfernung von der Horizontalen A' B' verbunden ist. Der Punkt d:> liegt sowohl von A B, als von .1' II' (sowie der Punkt d) am weitesten entfernt.
Tafel 4.
Die idealen Skizzen der Tafel 4 sind entworfen worden theils, um den Typus der Bewegungen der accessorischen Membran anschaulicher zu machen, theils, um wenigstens einige jener sonderbaren Gestalten, die durch perspecti-vische Verkürzung der Membran entstehen, aufzuzeigen.
Fig. 1. Idealer Querschnitt. Der Kreisbogen ab ist der Weg, weichender in der Bild- oder Querschnittsebene gelegene Punkt des verdickten Randes bei seinen Schwingungen zu durchlaufen hat. Man kann auch sagen, ab sei die Projection der doppelten Wellenlinie des Randes, und abc die Projection der ganzen accessorischen Membran auf die Querschnittsebene.
Fig. 3 stellt jene Curve dar, welche durch die Projection des Randes auf die Ebene adb in Fig. I, Taf. 4 entsteht. Es ist eine Ansicht des Samenfadens von oben. Man sieht, dass die Wellenberge des Randes auf der einen, die Wellen-thäler auf der andern Seite der Medianlinie oder des Schwanzes liegen.
In Fig. 2, welche den Samenfaden von der Seite oder, was dasselbe ist, in der Projection auf die Ebene edc, Fig. 1, Taf. 4 darstellt, sind die hinter der Bild-flache liegenden Theile des gekrümmten Randes punktirt, die vor derselben liegenden durch volle Linien markirt. Die hier entworfene zweite Krümmungslinie des Randes besitzt genau noch einmal so viel Wellenthäler und Wellenberge, als die erste in Fig. 4, Taf. 4 dargestellte.
Fig. 4, 5 und ti stellen einige jener scheinbaren Gcstaltveränderungon der Krümmungslinie des Randes dar, welche bei einer gewissen Neigung des Samenfadens gegen den Beobachter entstehen.