	Ijeber tile Sperma.tozoIden von Sa.lamndra atm.	17


hlften getheilt. Die eine dieser Hlften ist dicker und krzer, ziem-
lich steif, gerade gestreckt oder leicht gekrmmt: die andere dnner,
lnger, in mannigfachen Curven gebogen und mit einem eigenthm-
lichen accessorischcn Gebilde versehen. Ich will nur, der Krze wegen,
ohne mit folgenden Bezeichnungen irgend eine Deutung zu verbinden,
die erstere den Kopf, die letztere den Schwanz nennen.
Der Kopf Taf. 3, Fig. 1, 2, 3.. . mn' ist im Mittel 0,003475W. Z.
lang und an der Verbindungsstelle mit dem Schwanze 0,00015 W. Z.
dick; gegen sein freies Ende verjngt er sich nach und nach und luft
ziemlich pltzlich in ein ungemein feines 	langes) Stielchen 
10,000

aus,	welches fast immer ein kleines Knpfchen trgt, oder aber mit
kaum sichtbarer Spitze endigt. (Taf. 3, Fig. 1-Fig. 5, ms). RUDOLPh
WAGNER') hat bei Salamandra maculata, DUJARDIN 2) - obwohl
weniger constant, - hei Triton paimipes ein hnliches Kntchen be-
obachtet und beschrieben; ich kann sein ungemein hufiges Vorkommen
an den Samenfden von Salamandra maculata  und von mehreren
Tritonen besttigen.
	Der Schwanz besteht aus einem Hauptfaden und einem accesso-
rischen Gebilde. Der Hauptfaden hat im Mittel eine Lnge von
0,0054 W. Z.; seine Dicke ist an drei verschiedenen Stellen ver-
schieden, und zwar beginnt sein (0,0002" langes) Kopfende (Taf. 3,
Fig. 1. no', eben so dick, wie die Basis des Kopfes selbst - von der
es durch einen leicht zu bersehenden Querstrich nur undeutlich ab-
gegrenzt wird, - verschmlert sich dann etwas und geht durch einen
pltzlichen Absatz in das viel dnnere, aber ber zwei Drittel der
ganzen Schwanzlnge betragende zweite oder Mittelstck ber (Taf. 3,
Fig. 1. opi , welches wiederum durch eine jhe Verjngung mit dem
dnnsten stumpf auslaufenden dritten oder Endstcke Taf. 3, Fig. I .pi)
zusammenhngt. Das kurze Kopfende des Hauptfadens tritt durch die
Spter zu erwhnenden Berstungen des Kopfes in seiner fast hirn-
frmigen Gestalt frei und deutlich hervor.
	Das accessorische Gebilde eine beraus dnne, glashelle,
0,0003" und darber hohe Membran, die von dein Punkte 0 Fig. 1, 2,
3 . . . an, sieh zu erheben beginnt und senkrecht auf der Mittellinie
der Rckenseite des Hauptfadens mit einem Rande festsitzt, whrend
der andere, etwas verdickte Rand (Fig. 1. xx, yy, it . . z in einer




Ruii. WAGNER, Abhandl. d. math. phys. Klasse d. k. baierisehen Akademie
der Wissenschaften. Band II. (1831-1836).
	DUJATmDIN, Ann. d. se. not. Serie 2. Tom. X. p. 21.
		Czermak, Schriften.	2
