	Ueber die SperrntozoIden von Salarnandra atm.	23

(1015 dire queje Wo i pi bien saisir cc charactre. - Um sich mit vlliger
Evidenz zu berzeugen, dass man es hier mit keiner spiraligen Um-
wickelung des Schwanzes durch einen freien Faden, mag dieser nun
als das lange dnne Ende des rcklaufenden Schwanzes selbst
SIEBOLD, 1) WAGNER 2), oder als ein selbstndiger, von der Ver-
einigungsstelle des Kopfes und Schwanzes entspringender Spiralfaden
DUJARifiN 3)) angesehen werden, zu thun habe, erwge man folgenden
Umstand: Bei einer gewissen seitlichen Lage des Samen-
fadens kann man nmlich den verdickten Rand als
regelmssige Wellenlinie in einiger Entfernung neben
dein Schwanze seiner ganzen Lnge nach verlaufen und
unduliren sehen, ohne dass er auch nur ein einziges Mal
denselben Uberkreuzte )Taf. 3, Fig. 4). Eine theilweise solche
Juxtaposition lsst sich an der convexen Seite j e der pltzlichen Um-
liiegungsstelle des Samenfadens leicht erkennen Taf. 3, Fig. 2 w.
	Auch hat DUJARDIN 4) dergleichen selbst gesehen, er beschwichtigt
aber seine ihm ber den freien Spiralfaden aufsteigenden Zweifel durch
folgende Betrachtung:  Cepen dent on pent lo rigneur supposer qu'en
raison dc son )nmlich des freien Spiralfadens) monvement ondulatoire
plus viveinent agile stir un point ii se trouve moinentaneinent Un peu
deroul sur un autre point. a
	Es ist somit klar, dass der verdickte Rand nicht in einer Spiraltour
um, sondern in einer Wellenlinie ueb en dem Schwanze verlaufe.
	Hier scheint der passendste Ort, die Grnde, welche fr die
Existenz einer aceessorisehen Membran in der beschriebenen Gestalt
sprechen, nher auszufhren:
	1) Der verdickte Rand der Membran, oder- wie ich ihn
vorlufig nennen will - der freie undulirende Faden, verluft
parallel mit und neben dem Hauptfaden des Schwanzes.
	2) Er folgt in geringer Entfernung von der eonvexen
Seite des gekrmmten Hauptfadens genau allen Ein-
rollungen desselben, ohne sieh ber eine gewisse
Distanz zu entfernen.
	3) Endlich kann man bei gehriger Dmpfung des
Lichtes, besonders an Krmmungs stellen des Schwan-
zes, wie in rjlaf. 3, Fig. 3, zarte Schatten in regelmssigen
Entfernungen von einander zwischen seiner eonvexen
Seite und dem freien Faden entdecken.

1 Fror. N. Bd. II. p. 281. Nr. 40. 1837.
	A. a. 0.	3 A. a. 0.	4 A. a. 0.
