	IJeber die Spermatozolden von Salamandra atra.	27





Erklärung der Abbildungen.





Tafel 3.
	Fig, l.B. Ein Samenfaden aus dem Vas deferens von Salamandra atra inn der
Kopf, ms das Stielchen, bei in das KnUpfchen. no das breite Kopfende des
Hauptfadens des Schwanzes, op das Mittelstück, pm das dünne Endstück 
desselben.
xx, py, WW, U, vv der verdickte Rand der nndulirenden Membran. Da der
Schwanz in einer Spirale gebogen ist und die Membran auf seiner convcxcn 
Seite
sitzt, so erscheint der Rand bei y neben, bei xx nnter, bei ww neben, bei
tt über, endlich bei vv wieder neben dem Schwanze. rz der freie Ausläufer
des verdickten Randes.
	Fig. 1. A. Projection der Krümmungslinie des Samenfadens bei B. Das freie
Kopfende m, das Schwanzende z. Die beiden Pfeile zeigen die Richtung der 
durch
die fortschreitenden Undulationen der Membran bewirkten Rotation des 
gekriluim-
ten Samenfadens nm seine im Punkte m projicirte ideale Axe an.
	In den übrigen Figuren bezeichnen dieselben Buchstaben dieselben Gegen-
stände, wie in den eben erklärten Abbildungen.
	Fig. 2. A. Projection der viel weiteren Spiralwindung des Samenfadens bei
Fig. 2. B. Die Pfeile haben dieselbe Bedeutung, wie in Fig. 1. A.
	Fig. 2. B. Ein Samenfaden aus dem flodensamen. Bei d die blasige Erhe-
bung der Umhüllungshaut, welche, da man den Samenfaden nicht total von der
Seite sieht, am unteren Seitenrande des Kopfes mit einem schmalen Segnientc
hervorsieht.
	Fig. 3. Ein Samenfaden aus den Hoden. Bei d und 4' die blasigen Erhe-
bungen der Umhüllungshaut. Die Pfeile zeigen die Richtung der 
fortschreitenden
Undulationen der Membran an. Der Schwanz bildet in seiner hintern Hälfte eine
Schlinge; zwischen ihm und dein verdickten Rande der Membran bemerkt man
zarte Schattenstreifen, welche von den regelmässigen Faltungen der letztem
herrühren.
	Fig. 4. Ein Samenfaden aus dem Vas defereas, dessen Kopf nach rückwärts
geschlagen ist. Da sich der Schwanz fast völlig von der Seite präentirt, so 
sieht
man den verdickten Rand in Form einer Wellenlinie seiner ganzen Länge nach
n e b e n dem Schwanze verlaufen.
	Fig. 5. Der Schwanz des Samenfadens bildet eine doppelte Schlinge. Am
Kopf findet sich die Umhüllungshaut an zwei Stellen (4 und e( abgehoben. Das
Sticichen läuft bei in in eine zarte Spitze aus, ohne ein Knötchen zu 
tragen.
	Fig. 6. Der Samenfaden präsentirt sich in totaler Seitenansicht. Die im
Focus liegenden Stücke des verdickten Randes erscheinen somit als Punkte, 
die,
alternirend, mit gleichgestalteten Zerstrenungskreisen umgeben sind.
	Fig. 7. Geborstene Köpfe. Man übersieht die ganze Breite der Schlauchhaut,
welche letztere geborsten und auf das Objectgläschcn zurückgeschlagen ist. 
Das
Stielchen ms (bei b und c( findet sich gekrümmt. Das Schwanzende des gebor-
stenen Kopfes (b und c( ist angetrocknet und hat seine scharfen Contonren 
ver-
loren. hh (bei b( die angetrockneten Falten der accessorischen Membran. Bei 
no
ist das nun frei sichtbare Kopfende des Schwanzes dargestellt.
