﻿lieber die Spermatozoïden von Salamandra atra.
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Hälften getheilt. Die eine dieser Hälften ist dicker und kürzer, ziemlich steif, gerade gestreckt oder leicht gekrümmt; die andere dünner, länger, in mannigfachen Curven gebogen und mit einem eigenthüm-liehen aecessorisohen Gebilde versehen. Icli will nur, der Kürze wegen, ohne mit folgenden Bezeichnungen irgend eine Deutung zu verbinden, die erstere den Kopf, die letztere den Schwanz nennen.
Der KopfTaf. 3, Fig.1, 2,3.. . mn ist im Mittel 0,003475 W. Z. lang und an der Verbindungsstelle mit dem Schwänze 0,00015 W. Z. dick ; gegen sein freies Ende verjüngt er sich nach und nach und läuft
ziemlich plötzlich in ein ungemein feines	langes) Stielchen
aus, welches fast immer ein kleines Knöpfchen trägt, oder aber mit kaum sichtbarer Spitze endigt. Tat'. 3, Fig. 1—Fig. 5, ms). Rudolph Waoxku 1 hat hei Salamandra maculatu, Dcjaudix 2 — obwohl weniger constant, — hei Triton palniipes ein ähnliches Knötchen beobachtet und beschrieben : ich kann sein ungemein häufiges Vorkommen an den Samenfäden von Salamandra mandata und von mehreren Tritonen bestätigen.
Der Schwanz besteht aus einem Hauptfaden und einem accessorischen Gebilde. Der Hauptfaden hat im Mittel eine Länge von 0,0054 W. /.: seine Dicke ist an drei verschiedenen Stellen verschieden, und zwar beginnt sein '0,0002" langes) Kopfende Taf. 3, Fig. 1. no), eben so dick, wie die Basis des Kopfes selbst — von der es durch einen leicht zu übersehenden Querstrich nur undeutlich abgegrenzt wird, — verschmälert sich dann etwas und geht durch einen plötzlichen Absatz in das viel dünnere , aber über zwei Drittel der ganzen Schwanzlänge betragende zweite oder Mittelstück über Taf. 3, Fig. 1. op , welches wiederum durch eine jähe Verjüngung mit dem dünnsten stumpf auslaufenden dritten oder Endstücke Taf. 3, Fig. 1 .pr) zusammenhängt. Das kurze Kopfende des Hauptfadens tritt durch die später zu erwähnenden Berstungen des Kopfes in seiner fast hirn-förmigen Gestalt frei und deutlich hervor.
Das a c c e s s o r i s c h e G e b i 1 d e ist eine überaus dünne, glashelle, 0,0003" und darüber hohe Membran, die von dem Punkte 0 Fig. 1, 2. 3 . . . an, sich zu erheben beginnt und senkrecht auf der Mittellinie der Rückenseite des Hauptfadens mit einem Rande festsitzt, während der andere, etwas verdickte Rand Fig. 1. xx, yy, tt . . z) in einer
1	Run. Wagner, Abhandl. (1. math, phjts. Klasse d. k. liaierischen Akademie der Wissenschaften. Band II. (IS,11—183(1).
2	Dujardin, Ann. d. sc. nat. Série 2. Tom. X. p. 21.
Czermak, Schriften.
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