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Baur.
Das Zahlenverhältnis war:
Tabelle IV.
(A. 106 xA. 106, S. 08. 162 und 09. 16.)
		gelb	dunkelpict. a. g. Delila	dunkelpict. a. g. ganz
S. 08. S. 09.	162	 16		5 — 26	22 26	66 107
	Sa.	78	48	173
Theoretisch wäre auf Grund der von mir angenommenen Erbeinheiten zu erwarten gewesen, daß 34 aller Individuen gelb und % gefärbt, und daß von den gefärbten 34 Delila und % ganz seien sollten, d. h. es ist zu erwarten das Verhältnis 4 gelb : 3 dunkelpicturatum a. g., Delila : 9 dunkelpicturatum a. g., ganz. Und wenn wir das Verhältnis für die gefundenen Zahlen berechnen, hätte theoretisch verlangt werden müssen 74,75 gelb (gef. 78) : 56,0325 picturatum, Delila (gef. 48) : 168,1875 picturatum, ganz (gef. 173). Die Übereinstimmung zwischen den theoretischen und den gefundenen Zahlen ist also genügend weitgehend.
Als Formel wäre danach für A. 106 vorläufig anzusetzen aabbcc-DdEEpfGGhh.. MMNNPPRR. Ob LL oder Li oder ll vorliegt, ist auf Grund des Aussehens von A. 108 und des Befundes in S. 08. 162 und S. 09. 16 nicht zu entscheiden. Die roten und die schwarzroten GG-Individuen sind äußerlich kaum verschieden. Das kann erst aus Kreuzungsergebnissen festgestellt werden.
Eine gelbe Pflanze aus S. 08. 162 ist A. 285. Für diese Pflanze ist nach der Formel ihres Elters und nach ihrem Aussehen die Formel als aabbcc . . EEffGGhh .. mmnnpprr vorläufig festzusetzen. Mit A. 286 habe ich eine große Zahl von Kreuzungen ausgeführt.
A. 111.
A. 111 ist eine Schwesterpflanze von A. 14 (S. 53), also ebenfalls erzogen aus Samen von selbstbefruchteten A. 12, über das bei A. 14 schon berichtet ist, und zwar aus einer dritten ausgesäten Frucht in S. 07. 309. Die Aussaat ergab nur 23 Pflanzen, die teils aurea, teils grün waren. Eine Zählung habe ich nicht vorgenommen.
Zur Blüte kamen hiervon nur 10 Pflanzen, die alle rot a. e., ganz, aber teils normal, teils pelorisch blühten, und zwar fünf normal und fünf pelorisch, statt wie theoretisch verlangt wäre, 7,5 : 2,5. Aber bei so kleinen Zahlen ist eine größere Übereinstimmung nicht zu erwarten.