﻿Vererbungs- und Bastardierungsversuche mit Antirrhinum.
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Die Pflanzen blühten nämlich teils genau wie der Elter, also rot a. e. Delila, teils chamoisrosa Delila (wie Fig. 14 Taf. I, aber Röhre elfen-bein), teils chamoisresa a. g. Delila (Fig. 17 Tafel I, Ton ist aber dort nicht ganz naturgetreu herausgekommen), teils fleischfarbig a. e. Delila (wie Fig. 6 Tafel I, aber Röhre elfenbein), teils fleischfarbig a. g. Delila (wie Fig. 4, aber Röhre elfenbein).
Diese verschiedenen Kategorien traten in folgenden Zahlenverhältnissen auf:
Tabelle V.
(A. 149 x A. 149, S. 08. 152, S. 09. 19.)
Kategorien	rot a. e. Delila	rot a. g. Delila	rosa a. e. Delila	rosa a. g. Delila	fleischfarb. a. e. Delila	fleischfarb. a. g. Delila
gef. in S. 08. 152	30	I I	12	4	l6	8
gef. in S. 09. 19	99	30	41	IO	42	14
Sa.	129	41	53	14	58	22
Auf Grund dieser Aufspaltung ist anzunehmen, daß A. 14g als Formel hat AaBBCcddEEFFgghhUMmNNPPRR. Die Pflanze wäre also heterozygotisch in drei Erbeinheiten, nämlich in Aa, Cc und Mm. Theoretisch wäre danach zu erwarten, daß zunächst ein Viertel aller Individuen (alle ff) fleischfarbig sein müßten und drei Viertel (alle FF und Ff) rot oder rosa sein müßten. Ferner ist zu erwarten, daß von den rot bzw. rosa gefärbten genau ein Viertel (alle mm) rosa, drei Viertel (alle Mm und mm) rot blühen müssen. Ferner ist theoretisch zu erwarten, daß von jeder dieser Farbenkategorien je ein Viertel a. e. und je drei Viertel a. e. sein müssen. Es ergibt sich also das theoretisch zu erwartende Verhältnis von
rot a. e. Delila...........27J
rot a. g. Delila...........9j
rosa a. e. Delila .... 3) rosa a. g. Delila . ... 3 J fleischfarbig a. e. Delila . 42J fleischfarbig a. g. Delila . 4)
Wenn wir für die in den beiden Aussagen gefundene Individuenzahl das theoretische Verhältnis 27 : .9 : 9 : 3 : 12 : 4 ausrechnen, so ergibt ein Vergleich der empirisch gefundenen und der theoretisch erwarteten Zahlen folgendes:
Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre. III.
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