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Baur.
Warum dies zu folgern ist, brauche ich im einzelnen wohl nicht abzuleiten .
Die Formel von A. 222 ist also danach;AABBCcDdEEFfGghhLLMMXn pprr. Es ist mm natürlich die Frage, ob aus der Kreuzung von A. 40 x A. 106 Individuen von dieser Formel haben entstehen können. Diese Frage ist zu bejahen. Für A. 40 hatten wir die Formel aabb CCDDEEFFgghhLLMMNnPPRR festgestellt. Danach hat A. 40 zweierlei Gameten gebildet. Erstens ABCDEFghLMNPR und zweitens ABCDEFgh LMnPR.
Für A. 106 hatten wir angesetzt AABBccDdEEFfGGhh . AJmmxxpprr. Diese Pflanze konnte demnach folgende vier verschiedene Arten von Gameten bilden.
1.	ABcDEFGh . MN PR
2.	ABcDEfGh . MNPR
3.	ABcdEFGh . MNPR
4.	ABcdEfGh . MNPR
Fi der Kreuzung A. 40 x A. 106 hat demnach bestehen müssen aus 2x4, d. h. 8 verschiedene Kategorien von Individuen (die freilich äußerlich alle gleich sein mußten und dies ja auch waren). Eine von diesen 8 möglichen Kombinationen eines Gameten von A. 40 und eines von A. 106 ist nun folgende : Von A. 40 der zweite der oben genannten, d. h. ABCDEFghLMnPR, von A. 106 der vierte der oben genannten d. h. ABcdEfGh . MNPR. Die Vereinigung dieser beiden Gameten muß eine Pflanze von der Formel AABBCcDdEEFfGghhL* 2)MMNnPPRR ergeben. Mit dieser Formel stimmt aber die für A. 222 auf Grund seiner Spaltung anzusetzende Formel AABBCcDdEEFfGghhLLMMNnPPRR völlig überein. Aus der Formel von A. 222, das LL ist, folgt nun aber, daß auch A. 106 Gameten mit l abgegeben haben muß, daß also A. 106 entweder ll oder mindestens Li gewesen sein muß. Wäre A. 106 11 gewesen, dann hätten alle F. i-Individuen der Kreuzung A. 40 x A. 106 Li-Pflanzen sein müssen, d. h. hätten bei Selbstbefruchtung ausspalten
!) Ob A. 106 LL, oder Ll, oder 11 war, dafür hatte die früher beschriebene Untersuchung seiner Deszendenz (S. 62) keinen Anhaltspunkt gegeben. In Hinsicht auf den Faktor l lassen sich daher aus der Formel von A. 106 keine Folgerungen ziehen. Daß umgekehrt dagegen aus der empirisch gefundenen Formel von A. 222 der Schluß gezogen werden muß, daß A. 106 nur entweder LL, oder Ll, aber nicht 11 gewesen ist, wird nachher auseinandergesetzt werden.
2) Da über den Faktor l in der Formel von A. 106 noch nichts bekannt war (vgl. S. 62). ließ sich für die Kreuzungsprodukte von A. 40 und A. 106 nur sagen, daß alle Fj-Pflanzen aus dieser Kreuzung mindestens einmal den Faktor l enthalten haben mußten (weil A. 40 ll ist).