﻿Vererbungs- und Bastardierungsversuche mit Antirrhinum.
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typische Ff rot. Aus diesem Resultat der Kreuzung erfolgt mit Sicherheit, daß A. 67 ff und cc gewesen ist und daß mindestens einer der Eltern aa, mm, rr war, daß beide Eltern gg und 11 und daß beide Eltern Dd gewesen sein müssen. Das ist wohl alles ohne weiteres jetzt jedem verständlich. Aus dieser F. i-Generation wurde eine Pflanze als A. 212 zur Stammpflanze gemacht. Die aus Selbstbefruchtung gewonnene Deszendenz von A. 212 ist in S. 09 51 erzogen. Pikiert wurden im ganzen 662 Pflanzen. Zur Blüte kamen davon 654. Die hierbei aufgetretenen Blütenfarben und die für die einzelnen Kategorien gefundenen Zahlenverhältnisse sind folgende:
Tabelle XIV.
(A. 212 x A. 221, S. 09. 51.)
Farbenkategorien	gefunden in S. 09. 51	theoretisch berechnet
rot a. e. ganz		90	(9)	9i'96^75
blaßrot a. e. ganz		217	(18) 183,93750
rot a. e. Delila		30	(3)	30,65625
blaßrot a. e. Delila		64	(6)	61,31250
elfenbein		141	(12) 122,62500
	I 12	(16) 163,50000
Sa.	654	654,00000
Aus dieser Spaltung geht hervor, daß A. 212 heterozygotisch war in Bb. Dd, Ff, dagegen homozygotisch war in aa, CC, EE. gg, hh, 11, mm, NX, fp, rr. Die Formel von A. 212 ist danach AABbcCDdEEFfgghhiiMM-NXPPRR. Daraus folgt dann aber weiterhin, daß beide Eltern mindestens einmal A, M, R, gehabt haben müssen. In Verbindung mit den schon aus F. 1 gezogenen Schlüssen und den schon früher bekannten (Seite 54 bzw. 57) ergibt sich also jetzt als Formel für A. 44 a. BBCcDd-EEffgghhll M. NNPPR, und für A. 67 A. bbCCDdEEFFgghhllM. NNPPR. Zu besprechen bleiben nun noch die gefundenen Verhältniszahlen der Farbenkategorien. Die theoretisch auf Grund der Formel von 212 zu erwartenden Zahlen sind in den letzten beiden Spalten der Tabelle XIV abgedruckt. Die Übereinstimmung zwischen den gefundenen und den berechneten Zahlen genügt bis auf ein großes Manko von weißen. (Gefunden 112, berechnet 163,5). Das ist aber nicht unerwartet, da die bb Pflanzen, wie schon S. 70 betont, hinfälliger sind, als alle anderen und in jungen Stadien unmittelbar vor und nach dem Pikieren in wesentlich höherem Prozentsatz absterben als die bB oder bb Individuen.