﻿Vercrbungs- und Bastardierungsversuche mit Antirrhinum.
51
bbffrrmmaallccddgg schwarzrot a. e. ganz, picturatum(Fig. 12 Taf. I1) BBFFRRMMAALLCCDDgg schwarzrot a. e. ganz (Fig. 10 Taf. I) BBFFRRMMAALLCCddGG schwarzrot a.e.Delila, picturatum(Fig.20 Taf. Ix) BBFFRRMMAALLCCddgg schwarzrot a. e. Delila (Delilaform zu Fig. 10 Taf. I) bbffrrmmaallccddgg	schwarzrot a. g. ganz, picturatum (Fig. nTaf. I ’)
BBFFRRMMAALLccDDgg	schwarzrot	a.	g.	ganz
BBFFRRMMAALLccddGG	schwarzrot	a.	g.	Delila,	picturatum
BBFFRRMMAALLccddgg	schwarzrot	a.	g.	Delila.
Wirklich beobachtet habe ich von den theoretisch möglichen Kombinationen von Erbeinheiten der Blütenfarbe erst einen kleinen Teil. Die zuletzt aufgezählten acht Kategorien von schwarzroten habe ich alle in meinen Versuchen beobachtet, ebenso alle acht theoretisch möglichen entsprechenden Kategorien von roten. Hier sind alle denkbaren Kategorien ja auch äußerlich verschieden, und deshalb sind Sippen, welche diese verschiedenen Kombinationen darstellen, schon von den Gärtnern einigermaßen isoliert worden. Nur die Unterscheidung der roten GG-Individuen von den schwarzroten GG-Individuen macht Schwierigkeiten. Aber schon von den 16 verschiedenen denkbaren Kategorien mit chamoisrosa als Farbenton, die ja nicht mehr alle äußerlich verschieden sind, habe ich bisher erst drei beobachtet. Von den 23 verschiedenen denkbaren von fleischfarbigen bisher erst sechs, von den 64 mit rosa Rücken als Farbenton erst zwei, von den 128 elfenbein bzw. gelb nur fünf und von den 256 verschiedenen weißen Sippen, die ja alle äußerlich sich völlig gleichen, erst drei.
Soviel hier zunächst über die bisher erkannten Erbeinheiten. Der besseren Übersichtlichkeit halber gebe ich nachstehend noch einmal eine Zusammenstellung dieser vorläufig in Rechnung gestellten Erbeinheiten. Ich hoffe, diese Zusammenstellung wird die ja sonst für manche wohl etwas schwierige Lektüre erleichtern. Ich gebe die Faktoren in alphabetischer Reihenfolge, so wie sie auch in den Formeln stehen.
A. „Rot“-Faktor, wirkt nur zusammen mit wenigsten je einmal b, f, R, M, bedingt zusammen mit diesen Faktoren die Farbe rot (Fig. 7 bzw. 8 Taf. I).
!!• Grundfaktor für alle Blütenfarben. Für sich allein, d. h. ohne c und ohne F bedingt er gelbe Farbe (Fig. 2 Taf. I). Alle Pflanzen, die nicht wenigstens einmal b enthalten, blühen weiß (Fig. 1 Taf. I), auch wenn sonst alle anderen Farbenfaktoren enthalten sind.
i) Fig. 11, 12, 13, 20 sind gezeichnet nach rot —picturatum—, also 11-Fflanzen. Die schwarzrot- und die rot-picturatum-Pflanzcn sind aber äußerlich fast nicht zu unterscheiden.
4