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Max Marx, Berlin.
über den LY. Kongreß für experim. Psychologie 1910, S. 292. Der 15° geneigte Spiegel hat den Zweck, daß man bequem senkrecht auf die Fläölift des Reißbrettes blicken kann, auch wenn sie horizontal liegt. Die horizontale Lage bietet den Yorteil, daß man Punkte (kleine Scheibchen) in beliebiger Zahl und Anordnung darbieten kann, ohne sie, wie oben die Perlen, durch Fäden halten zu müssen. — Man kann auf diese Weise, in primitiverer Form, die oben erwähnten Yersuehe über Inkongruenzen, Gestalten und Formen durchführen, und, indem man über die senkrechte Nadel in der Kitte die schwarze Scheibe steckt, auch die erwähnten Winkel -versuche. Ferner kann man die Punkte so anordnen. daß sie einen subjektiv geraden Durchmesser bilden, in welchem Falle man bei monokularer Fixierung der Nadel gekrümmte Linien erhält (siehe Photographie). Endlich kann man den Apparat auch für einige binokulare Versuche nach der Substitutionsmethode verwenden. In diesem Falle werden zwei Nadeln eingesetzt, die in einem Schlitz zu verschieben und auf Augendistanz oder kleinere Distanz einzustellen sind, und die Blickfelder durch eine Scheidewand getrennt.
Apparat nur für eine Nadel: Preis	Mk.
Apparat für 1 oder 2 Nadeln: Preis	Mk.
8.	Stereoskoptafeln zur Demonstration der Hering-
Helm holtz’sch en und der Hering-Hillebrand’schen Inkongruenz der beiden Netzhäute.	Preis	Mk.
9.	Apparat zur Demonstration des Gesetzes der
identischen Sehrichtungen nach Hillebrand. Ygl. Hofmann, T ig e r s t e d t ’ s Handbuch der physiologischen Methodik Bd. III 2. S. 142. Objektscheibchen und Schirme zur Abblendung, auf entsprechenden Stativen.	Preis	Mk.
10.	Apparat zur Demonstration des Gesetzes der identischen Sehrichtungen nach Kupp. Stereoskop, aus dem die Prismen entfernt sind. In den an einer Leiste verschiebbaren Objektträger, in den sonst die Stereoskoptafeln eingesetzt werden, wird hier (siehe die linke Figur) eine Glastafel mit zwei roten Strichen L und R gesteckt; der eine Strich geht von der Mitte aus nach oben, der andere nach unten. Fixiert man irgend ein fernes Objekt, so kann man den Schieber stets so verschieben, daß die beiden Striche genau übereinander liegen. — Beim zweiten Versuch (siehe die rechte Figur) bedient man sich zweier Objektträger: der eine (nahe) erhält eine Glasplatte mit einer Fixationsmarke F; der andere (ferne) trägt wieder die vorhin beschriebene Platte oder eine Karte mit Baum und Esse an den Stellen L und R.