﻿Max Marx, Berlin.
22
die relativen Entfernungen unsicher und oft falsch. Dagegen wird das l Weil sicher und richtig, wenn man den Kopf bewegt oder wenn man mit beiden Augen betrachtet. — Zugleich kann man den Einfluß der Blick- und Aufmerksamkeitswanderungen auf die Sinnfälligkeil und das Ausmaß der Tiefen, sowie die "Wirkung der Dicke, Färbung und Helligkeit als Tiefenkriterien beobachten. — Ferner läßt sich der Apparat zur Untersuchung der Heriiig-ITiTle-brandsehen Horopterabweichung bei größeren Entfernungen verwenden, sowie für den J aensclr sehen Leuchtfadenversucli (vgl. Ko. 15). — "Weiitt man endlich auf das Grundbrett das mitge-lieferte Tuch legt und in der .Mitte, ein Lot mit einer AVaehspcrle aufhängt, so kann man den Heringsehen Fallversuch anstellen (vgl. Ko. 25.). — A or dem Apparat stellt man zur Kopffixierung und Abblendung: am zweckmäßigsten die Kombination Ko. 95 und 96 auf. Breis tinkl. 10 Loten und Tuch für den Fallversuch)	Alk.
27.	Lote mit Trocken dämpfung nach Kupp (vgl. Ko. 26).
Breis 1 Dtzd.	Alk.
28.	Handapparat zur Demonstration der Wirkung der
Querdisparation nach ltupp. Tn ein Stereoskop wird au Stelle des Objektträgers ein kleiner Apparat eingesetzt, welcher rechts und links 3 auf Mattscheiben eingeätzte feine Striche zeigt. Die beiden mittleren Striche können durch Drehen an einer Schraube symmetrisch nach innen und außen geschoben werden; dadurch erhalten sie gegen die feststehenden äußeren Striche verschiedene Querdisparationen und ergeben ein Bild, das je nach dem Sinne der Drehung nach vorne oder hinten rückt.	Breis (inkl. Stereoskop)	Alk.
29.	Tropostereoskop nach Ludwig-Kupp. Das Ludwig-sche Modell ist modifiziert, indem es dieselben Striche als Objekte
Tropostereoskop nach L u d w i g - R11 p p.