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Max Marx, Berlin.
werden. Durch Drohen der Achse mittels eines Griffes kann der Stab ins Gesichtsfeld gerückt und mit einem vorher gebotenen Stab verglichen werden. Es ist ein Satz verschieden dicker Stäbe beigegeben, so daß der Gesichtswinkel für verschiedene Entfernungen immer derselbe bleiben kann. — Der Beobachter ist, ähnlich wie beim Kantenversuch, trotz Akkommodation und Konvergenz außerstande, die Entfernungen richtig zu beurteilen. — Mit dem Apparat konnte Gier in g auch an Kindern Versuche anstellen, welchen die Beurteilung der Entfernung der Kanten Schwierigkeiten bereitet.
Preis	Mk.
46. Spiegelhaploskop nach Hering-Rupp. Das Hering-sehe Modell ist in mehrfacher Hinsicht erweitert. Der Bau ist stabiler; die Lagerung der Spiegel ist, ebenfalls der größeren Stabilität halber, anders konstruiert. Statt der Spiegel können (nach
MaxMarx Berlin N.W.
Spiegelliaploskop nach Hering - Rupp.
Hess) auch total reflektierende Prismen geliefert werden. Vor den Spiegeln sind Fassungen für Brillengläser genau zentrisch angebracht, einerseits um Ungleichheiten der Augen korrigieren, andererseits-um den Grundversuch von J aensch über das Aubert-Eör st ersehe Phänomen (vgl. Apparat Xo. 74) ausführen zu können. Der Kopf ist durch einen kräftigen Kopfhalter mit Stirn- und Beiß- oder Kinnbrettchen zu fixieren, der auch drehbar eingerichtet werden kann. Die richtige Entfernung der Augen von den Spiegeln ist durch das v. ïschermaksche Visier zu kontrollieren. Ferner ist die Konstruktion der Objektträger geändert: Sie gestatten eine Höhenverschiebung mit Feinstellung zur Untersuchung der Höhenfusionsbewegungen. Sie sind ringförmig ausgebildet; in die Hinge sind einfache Scheiben für irgendwelche Zeichnungen oder