﻿Apparate zur Untersuchung des Kaunisinnes der Augen.
37
Scheibe von 30 cm Durchmesser, auf 3 abschraubbaren Füßen stehend. 4 weiß-schwarze Fäden kommen von einem Loch im Zentrum zu 4 Schiebern an der Peripherie. Die Schieber sind unabhängig, also nicht wie beim Apparat je zwei gegenüberstellende so gekuppelt, daß ihre Fäden sich zu einem Diameter ergänzen. Die Fäden werden durch Gewichte gespannt. — Man kann damit, freilich nicht so bequem wie oben, die meisten dort angeführten Versuche anstellen. Vor allem aber dient der Apparat zum folgenden
b
c
a
Perspektive-Versuch: die unter einem gewissen Winkel schräglaufende Linie c so lang zu machen, daß das Ganze als Zeichnung einer gleichseitigen räumlichen Ecke erscheint. — ln analoger Weise läßt sich die verwandte Wegweisertäuschung quantitativ verfolgen.
Mk.
73.	Apparat zur Einstellung auf eine gleichseitige
räumliche Ecke nach Pupp. Was beim vorigen Apparat in 2-dimensionaler Zeichnung geschieht, soll hier im Raume ausgeführt werden: ein Stativ trägt die 3 in rechten Winkeln*•stehenden, auswechselbaren Stäbe a, b und c; a und b seien gleich lang; c, das jetzt wirklich nach vorne oder hinten geht, wird so gewählt, daß es bei bestimmter Kopflage das Ganze zu einer gleichseitigen Ecke ergänzt.	Preis	Mk.
74.	Apparat für den Jaensch’schen Grundversuch über das Au b er t-Fo er st er ’s che Phaenomen nach R up p. Kräftiger Kopfhalter mit Stütze an der Nasenwurzel, Kinnstütze und v. Tschermak’sehen Visieren. 3 cm vor den Augen 2 Spiegel, ähnlich wie beim Spiegelhaploskop, welche gedreht und seitlich
verschoben werden können. Vor diesen Spiegeln und in fester Verbindung mit ihnen befinden sich Fassungen für Brillengläser, 1— Als Objektträger dienen 2 über Rollen gespannte vertikale Schleifen A und B, die eine 5 mal so groß wie die andere; auf jeder 2 graue