﻿Max Marx, Berlin.
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kann die Skala ein für allemal eichen. Das Instrument ist dann gebrauchsfertig und benötigt keinerlei ITilfsapparate (.Motor, Zeitbestimmung). Der Spalt kann so groß genommen werden, daß Dauerexposition entsteht. Die beiden Ränder des Spaltes öffnen, wenn sie die horizontale Lage passieren, je einen Kontakt, so daß man die Expositionszeit messen und andererseits Iteaktions-versuche anstellen kann. — Das Tachistoskop wird entweder möglichst nahe dem Objekt oder möglichst nahe dem Auge auf-
Pendeltaohistoskop nach Kupp.
gestellt. Im ersten Fall kann man nur kleine Objekte benutzen. Sehr zweckmäßig ist die Kombination mit dem (xedächtnis-a pp a rat X r. 230, wie sie die Abbildung zeigt. Der Oedächtnis-ap parat ist der Objektträger, er versieht die Dienste eines Karten-wechslers. Da das Tachistoskop zugleich Reaktionärer suche (bei momentaner oder Dauerexposition) gestattet, so eignet sich die Kombination insbesondere auch für Trefferversuche. Wenn man den Apparat nahe dem Auge auf stellt, so kann man größere Objekte benutzen. Falls die Aufstellung nahe dem Auge unbequem ist. so kann man (wie beim Scliumann -Tachistoskop) ein Fernrohr benutzen. Endlich kann das Tachistoskop auch bei Projektion in den Strahlengang eingeschaltet werden, am bequemsten unmittelbar vor dem Objektiv, vor dessen Öffnung dann eine Blende mit horizontalem Schlitz zu setzen ist. — Zufolge seiner großen Konstanz kann das Instrument auch als Kon trollin strum ent für ein