﻿H. PAUTZE & CO. / MASCHINENFABRIK
Berlin-Reinickendorf-Ost / Markstraße 32
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Sortier-Automat.
Eine eingeworfene Marke wird zunächst durch die Fallhemmung am Ende des Markenschlotes festgehalten. Dabei drückt sie die 3 Koniaktfedern aufeinander, wodurch an dieser Stelle 2 Stromwege eröffnet werden. Der eine geht sowohl nach dem Aus-lösemagneten als auch nach dem einen Zähler, teilt sich also, so daß beide Magnete stets zugleich ansprechen. Dieser Zähler zählt demnach jede eingeworfene Marke. Ob diese an der richtigen Stelle eingeworfen wurde oder nicht, ist dabei gleichgültig. DieserZählersummiert alle abgeworfenen Marken, zeigt also schließlich deren Gesamtzahl an. Der andere Stromweg führt überdie Kontaktwalze nach dem anderen Zähler. Auf diesem Wege kann kontrolliert werden, ob der Einwurf an der richtigen Stelle erfolgte, und zwar in folgender Weise:
Die Reizmarken — 36 Stück, also jede Form dreimal — liegen in der Fallröhre in einer ganz bestimmten, eindeutig festgelegten und festgehaltenen Reihenfolge. Sie werden auch in dieser, also in einer bekannten Reihenfolge ausgestoßen und machen diesen Kreislauf immer wieder durch, denn jede ausgestoßene Marke legt sich nach dem Einwurf sofort wieder oben auf den Markenstapel in der Fallröhre. Die Versuchsperson hat stets nur eine Marke in der Hand.
Die Isolierstifte auf der Kontaktwalze sind dort in einer Reihenfolge angebracht, die der Reihenfolge der 36 Marken genau entspricht. Schaltet sich jetzt die Kontaktwalze bei jedem Einwurf um einen Stift weiter, so machen die 36 Isolierstifte den entsprechenden Kreislauf unter der Kontaktfederbrücke weg wie die Marken selbst. Beide Kreisläufe sind also parallel geschaltet, so daß es möglich wird, den einen, der von der Versuchsperson abhängt, nämlich die Einführung der Marken in die
Schlote, mit Hilfe des anderen unver- Figur 2: Innenansicht des Apparates
Figur 1 : Geschlossener Apparat