﻿H. PAUTZE & CO. / MASCHINENFABRIK
Berlin-Reinickendorf-Ost / Markstraße 32
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Figur 3: Darstellung der Zahienscheiben
änderlichen zu kontrollieren. An allen 12 Schloten ist dazu die jeweils 3. Feder mit einer Feder der Federbrücke elektrisch verbunden: 1 mit 1, 2 mit 2 usw. Sollen jetzt z. B. die Marken 7 eingeworfen werden, und zwar an richtiger Stelle, so muß (bei der Einstellung des Gerätes besorgen!) der Isolierstift unter seiner Federspitze stehen. Diese wäre damit gegen die Kontaktwalze isoliert, wäiirend alle anderen Spitzen Kontakt hätten. Beim Einwurf an der richtigen Stelle würde der Stromweg über die 3. Feder am Markenschlot zwar geschlossen, er wäre aber an der Kontaktwalze unterbrochen, so daß der 2. Zähler nicht ansprechen kann. Erfolgt der Einwurf aber an irgendeiner der 11 anderen Stellen, so besteht an der Schaltwalze über die anderen 11 Federspitzen Kontakt, so daß der 2. Zähler anspringt. Dieser Zähler zählt also alle falschen Einwürfe, er zählt „Fehler“. Außerdem ist natürlich auch noch der erste Zähler gekommen, so daß man schließlich erhält:
1)	die Zahl aller abgeworfenen Marken — die Gesamtzahl —,
2)	die Zahl der dabei an falscher Stelle abgeworfenen Marken — die Fehler —.
Diese beiden Zahlen ergeben sich aus den Zählerablesungen zu Beginn und
am Ende der Arbeit.
Mit dem Gesamtzähler parallel geschaltet ist der Auslösemagnet (s. o.). Das Gerät läuft also bei jedem Markeneinwurf an, gleichgültig, ob dieser an der richtigen oder falschen Stelle erfolgte.
Als Betriebsspannung für das Gerät sind 8-12 Volt zu empfehlen.
Statt der Zähler, oder auch in Parallelschaltung dazu, läßt sich eine Arbeitsschauuhr benutzen, um die Sortierarbeit der Versuchsperson festzuhalten, und zwar ebenfalls nach Menge und Güte (Fehler) getrennt. Die Arbeitslinie zeigt außerdem in ihrem Verlaufe den Aufbau der Arbeit und die Fehlerverteilung, zeigt das Arbeitstempo und seine Schwankungen und gestattet dadurch Schlüsse zu ziehen auf Tempo, Übung und Ermüdung.
Dieser Apparat dient zur Feststellung der Eignung für alle Berufe, bei denen man unter Aufwendung von Aufmerksamkeit, schneller Erkenntnis und Entschlußkraft zu arbeiten hat. Seine Verwendung ist völlig unbeschränkt und nicht etwa auf einzelne Berufsarten festgelegt.
Figur 4: Darstellung der Figurenscheiben
Zu dem Apparat werden Zahlenscheiben (Fig. 3) und Figurenscheiben (Fig, 4) mitgeiiefert, ebenso entsprechende Einwurfaufschriften.