﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
Nr. 14. KontroUvorrichtung zum Hipp nach Kiilpe. Die Ein- und Ausschaltung des Zeigerwerkes im Hipp wird dadurdi bewirkt, dag die den kleinen Zeiger tragende Axe A A nach vorne und hinten bewegt wird und dadurch der mit ihr fest verbundene Stift s bald in das vordere feststehende Kronrad Ki eingreift, bald
in das hintere Kronrad K„ das sich mit dem Gewichtsuhrwerk beständig dreht, so dag die Axe und mit ihr der Zeiger z im ersteren Falle mitgerissen wird, im legteren Falle stillsteht. Mittels der Kontaktvorrichtung C, Cj kann man nun die Momente der Ein- und Ausschaltung am Chronographen markieren. An der hinteren Chronoskopwand ist, isoliert von ihr, ein Winkel aufgeschraubt, der eine Feder F mit einer verstellbaren Platin-spige C, trägt. Der dieser Spige gegenüberliegende Schraubenknopf Cs ist mit einem Platinblättchen versehen. Ci wird nun so eingestellt, dag sie bei Rückwärtsbewegung der Axe von Cj in dem Momente berührt wird, wo der Stift s in das hintere Kronrad eingreift und somit das Zeigerwerk zu gehen beginnt. Analog wird im Momente, wo das Zeigerwerk ausgeschaltet wird, der Kontakt Ci C, geöffnet. Vergleicht man am Chronographen diese Zeitpunkte mit denen, in welchen der durch die Elektromagnete des Hipp gehende Strom geschlossen und geöffnet wurde, so erfährt man unmittelbar die absolute Gröge der früher erwähnten Latenzzeiten.
Nr. 15. Kontaktpendel (vgl. N. Ach., Uber die Willenstätigkeit und das Denken, Anhang S. 255). Das durdi Verschieben eines Laufgewidites in seiner Sdiwingungsdauer variierbare Pendel nimmt bei der Halbschwingung nach rechts die
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