﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN |i
Laufgewichten versehen sind. Stellt man diese auf die angegebene Marke ein, so haben die 6 Stahlstäbe die Schwingungszahlen 25 und 5, 2 und 10, 10 und 50. Die Schwingungszahlen je zweier auf einem Fuge befestigten Stäbe verhalten sich wie 1:5. Will man nun z. B. die Stäbe a und b benügen, so stellt man mittels eines am Stativ zu befestigenden Armes die beiden Luflkapseln j j so ein, dag ihre Peloten von den schwingenden Lamellen bei jeder Schwingung einen kleinen Stog erfahren. Die so erzeugten Luftstöge pflanzen sich in den Scbläudien p q und nach Vereinigung derselben bei s in dem Schlauche l fort, der zur Schreibkapsel W führt. Mittels der Hähne / und k reguliert man die Intensität der Stöge so, dag die von der langsamer schwingenden Lamelle b herrührenden Stöge stärkere Aussdiläge der Schreibspige ergeben. Sie erzeugen somit grögere Sinusschwingungen, auf welche sich die kleineren Schwingungen der anderen Lamelle aufsegen. Die 2 oberen, am Stativ festgeschraubten Arme dienen dazu, den Elektromagneten M und die Kontaktvorrichtung i m zu halten, durch welche die Lamellen in Schwingung erhalten werden.
Nr. 43. Elektromagnetische Lamelle (Stromunterbrecher) nach Bernstein. Die Stimmgabel ist hier durch eine Lamelle ersegt, welche in ähnlicher Weise wie die Gabeln auf elektromagnetisdiem Wege in Schwingung erhalten wird. Bei dem vorliegenden Instrument ist Quedcsilberkontakt gewählt; das Näpfdren mit dem Quedcsilber ist entsprechend der Gröge der Exkursionen in der Höhe zu verstellen. Um Oxydation des Quecksilbers zu verhüten, giegt man einige Tropfen Alkohol über dasselbe. Die Elektromagnete lassen sich der Lamelle nähern und von ihr entfernen, wodurch ebenso wie durch Änderung der Stromstärke die Gröge der Exkursion reguliert werden kann.
Im Gegensag zu den Stimmgabeln bietet dieses Instrument den grogen Vorteil, dag man die Schwingungszahl der Lamelle variieren kann, indem man sie näher oder ferner vom Ende einklemmt. Mit derselben Lamelle kann man auf diese Weise einen Strom 50 bis 250 mal in der Sekunde unterbrechen. Der Träger der Lamelle ist verschiebbar, damit man bei jeder Länge derselben das schwingende Ende zwischen die feststehenden Elektromagneten und das Quecksilbernäpfchen bringen kann. Die Lamelle ist mit einer Skala versehen, die man mit Hilfe eines geeichten Tonmessers oder mit Hilfe von geeichten Stimmgabeln eichen kann.
Unter die Schreibapparate gehört vor allem auch das Jaquet’sche Chronometer, das auf Seite 9 beschrieben ist.
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