﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
sind ganz scharf und genau geradlinig geschnitten, so dag nicht durdi irgend welche Unregelmägigkeiten in denselben (Fasern, Krümmungen) Anhaltspunkte für die Tiefenschägung gegeben werden können. Bei der innersten Lage eines jeden Winkels — der linke Winkel ist in der Figur in dieser Lage dargestellt — steht seine Kante genau in der Symmetrieebene des Apparates. Das Auge des Beobachters befindet sich über der Axe A und blickt durch ein kurzes, ausziehbares Rohr mit länglicher Öffnung nach vorne. Das Rohr steckt in dem Schirme R, weldier die übrigen Teile des Apparates verdeckt. Den Hintergrund bildet die mattgeschliffene, durch die Lampen L L1 hell beleuchtete Milchglasplatte M. Die beiden Winkel können durch ein Bogenstück f so verkuppelt werden, dag, wenn man sie in der Richtung des Pfeiles dreht, die Kante des Schirmes S1 eben in das Gesichtsfeld tritt, wenn die Kante von S dasselbe verlassen hat. Auf diese Weise lägt sich ein schneller Wechsel der beiden Objekte erzielen. Die Stellung der Schieber und damit die Entfernung der Kanten vom Auge kann an einer auf m und m, angebrachten Millimeterteilung abgelesen werden.
Nr. 52. Spiegelhaploskop nach Hering. (Hermann’s Handbuch d. Physiol. Ill 1 Seite 393 f. und Hillebrand, Die Stabilität der Raumwerte auf der Neghaut, Zeitschr. f. Psych., Band Y Seite 38.) Auf einem horizontalen Metallrahmen ruhen die zwei symmetrischen Sektoren S, S,,, auf denen in den vertikalen Axen At A2 zwei Lineale S, S2 drehbar sind (siehe das Schema). Die Sektoren samt den Linealen können ein wenig einander genähert oder entfernt werden. Jedes Lineal trägt ein kleines Stativ, in welchem ein Spiegelchen Sp, bez. Sp2 verstellbar ist. Diese Spiegel-chen werden so orientiert, dag sie mit der Längsrichlung der Lineale einen Winkel von 45 Graden bilden, und dag ihre Ebene vertikal steht. Ferner sind auf den Linealen die Schlitten Sd^ Sch2 verschiebbar, auf welche verschiedene Rahmen aufgesegt werden können.

Eine Art von Rahmen zeigt die Hauptfigur: dieselben sind so eingerichtet, dag Gläser eingeschoben werden können, auf welche die beiden haploskopisch zu vereinigenden Bilder geägt oder gezeichnet oder aufgeklebt werden.
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