﻿---V SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
ll_____________________s________________
Nr. 79. Sclieibenmesser. Ein rechteckiger, mit einer Miliimeterteilung versehener Stab trägt an seinem einen Ende ein scharfes Messer. Auf ihm kann ein sehr genau sigender Schieber verschoben und an beliebiger Stelle durch Anziehen einer Schraube fixiert werden. An demselben ist die Spige befestigt. Segt man diese in das Papier ein, so kann man mit dem Messer eine Scheibe ausschneiden, ähnlich wie man mit der einen Zirkelspige einen Kreis zeichnet. Der Halbmesser der Scheibe kann durch Verschieben der Spige beliebig grog genommen werden. Seine Gröge wird an der Skala mittels des an dem Schieber angebrachten Nonius abgelesen.
Nr. 80. Schablone zum Ausschneiden von Scheiben. Das Papier, aus dem die Scheibe ausgeschnitten werden soll, wird zwischen die beiden Metallscheiben der Schablone gepregt und längs des Randes derselben mit einer Scheere sorgfältig abgeschnitten.
Gröge: 191/2, 11 */2 und 9 cm Durchmesser.
Zwecke das Loch andernfalls entstehen
Nr. 81. Lochstanzen. Man benötigt sie zu mehreren Zwecken. Erstens um in Kreiselscheiben das Loch in der Mitte auszustanzen, in welches die Axe gesteckt wird. Das Lodi mug der Axe ganz genau entsprechen, weil die Scheibe durch dasselbe riditig zentriert werden soll. Natürlich mug zu diesem selbst mit dem Umfang der Scheibe genau konzentrisch sein; unscharfe oder, falls man mehrere Scheiben ineinander gesteckt hat, andersgefärbte Ränder. Zweitens benötigt man die Stanzen zum Ausschlagen von Löchern in Papieren, wenn es sich um Anwendung der Lochmethode handelt. Hierbei soll nämlich das Loch mit der Farbe einer darunter oder dahinter befindlichen Scheibe erfüllt erscheinen. Indem das den Grund bildende und das durch das Loch sichtbare Papier räumlich getrennt sind, kann man sie unabhängig voneinander variieren, z. B. durch verschiedene Beleuditung, durdi verschiedene Neigung zur Lichtquelle, oder dadurch, dag man durch das Loch auf einen Kreisel oder einen Spektralapparat blickt etc. Das Loch mug ganz
scharf, die Stanze also gut geschliffen sein; es dürfen ferner die Ränder nicht aufgebogen oder nach innen abschüssig sein. Die Stanzen, die zum Ausstanzen der Löcher von Kreiselsdieiben oder für die Lochmethode dienen, sind daher äugen zylindrisch und innen konisch geschliffen, wie Fig. b zeigt. Ein Instrument der Form a würde das Papier etwas zusammenpressen und einen glatten, durch seinen Glanz störenden Rand ergeben.
Hingegen eignen sich die Stanzen der Form a zum Ausstanzen von kleinen Scheiben, wie man sie häufig zu Versuchen über Kontrast, über den blinden Fleck etc. be-nügt. Hier mug der äugere Rand der Scheiben gerade abgeschnitten, also die Innenseite der Stanzen zylindrisch sein. Diese Form wird auch verwendet, um den äugeren Rand der Sehugringe für die Kreiselscheiben auszuschlagen.
Wir bitten, bei Bestellung anzugeben, ob die Stanze äugen oder innen parallel (zylindrisch) geschliffen sein soll. Was die Gröge des Durchmessers betrifft, so liefern wir jede gewünschte Gröge von 3 bis 30 mm,
3$