﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
verschoben werden. Der Preis des Instrumentes richtet sich nach seiner Größe und nach der Feinheit, mit der die Verschiebung auszuführen sein soll. Auf Wunsdi liefern wir für spezielle Formen einen Kostenanschlag.
Nr. 88. Scheibenepiskotister mit Motor. Die Episkotister dienen ähnlich —wie die Blenden (Nr. H6 und 87) dazu, die Intensität einer Lichtquelle abzusdiwüdren, jedoch tun sie es in der Weise, daß sie das Licht intermittierend in das Auge oder auf die zu beleuchtende Fläche fallen lassen. Nach dem Verhältnis der Zeiten der Beleuchtung und der Zeiten der Beschattung bestimmt sich der Grad der Schwächung der Lichtintensität.
Das Scheibenepiskotister besteht aus einem Kreisel mit ausgefüllten und leeren Sektoren. Die ausgefüllten, schwarzen Sektoren können mehr oder weniger übereinander geschoben werden, wodurch der gesamte schwarze Sektor verkleinert bezw. vergrößert, und dementsprechend der freie, das Licht durchlassende Sektor vergrößert bezw. verkleinert wird. Wir liefern den Apparat direkt mit Motor verbunden mit einem Durchmesser der Scheibe von 11 cm.
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Nr. 89. Dasselbe ohne Motor. Durchmesser 11 cm.
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Nr. 90. Zylinderepiskotister nach Q. E. Müller. Um eine Nernstlampe rotiert ein Zylinder, dessen Mantel aus 12 verschiebbaren Teilen besteht, von welchen je zwei gegenüberliegende verbunden sind. Diese Teile können so übereinander geschoben werden, daß im Maximum ">/ls des Zylindermantels frei bleiben, in welchem Falle die Intensität des Lichtes, das bei schneller Rotation nach irgend einer Seite hin ausstrahlt, l0/12 der Lampenintensität beträgt. Schiebt man nun die einzelnen Mantelstücke heraus, so kann man die Intensität auf einen beliebigen Grad herabseßen. An einer Kreisteilung kann die Größe des herausgeschobenen Sektors abgelesen und darnach die Intensität leicht berechnet werden. Die Rotation wird durch einen mit dem Apparat verbundenen Elektromotor erzeugt. Um den rotierenden Zylinder ist ein zweiter, feststehender Zylinder geseßt, der auf allen Seiten geschlossen ist und nur in der Mitte des Mantels, dort wo der Glühkörper der Lampe liegt, einen freien Gürtel hat, dessen Größe variierbar ist. Diese Vorrichtung hat den Zweck, das Lidit nur auf die zu beleuchtende Fläche fallen zu lassen. Das ganze Instrument samt Motor ist auf einem Stativ derart befestigt, daß man es vertikal, horizontal oder beliebig schief stellen kann. Gegenüber dem Scheibenepiskotister hat es den Vorzug, daß es mit der
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