﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
Papiere auf, so kann man auf diese Weise das Intensitätsverhältnis der Lichtquellen bestimmen. Auch Schwellen lassen sich in derselben Weise bestimmen und demonstrieren. Endlidi sei u. a. auf den von Hering a. a. O. S. 15 beschriebenen Versuch hingewiesen.
Nr. 100. Flimmerphotometer für Scheiben nach Schenck. Die eine Hälfte einer weigen Scheibe ist in der Weise, wie die nebenstehende Figur zeigt, mit Sektoren aus Tuchschwarz teilweise überklebt; dieselben sind so geschnitten, dag sie vom Kreise A aus bis zum Kreise B proportional der Entfernung von A abnehmen. Augen und innen ist die Scheibe ganz weig, bezw. ganz schwarz. Die Dimensionen sind aus der Figur ersichtlich. Die Kreise A und B werden auf der Scheibe nicht verzeichnet. Will man den Übergang vom Schwarz zum Weig allmählicher haben, so benugt man 2 Scheiben, deren Sektoren so geformt sind, wie die Nebenfiguren S, S2 zeigen.
Mit diesen Scheiben wird die auf ihre Helligkeit hin zu prüfende farbige Scheibe so zusammengesteckt, dag die legtere die weige Hälfte der ersteren überdeckt. Lägt man die Scheibe zunächst so langsam rotieren, dag sie noch überall flimmert, und steigert dann die Rotationsgeschwindigkeit allmählich, so hört zuerst derjenige Ring der Scheibe auf zu flimmern, dessen Sehwarz-Weig-Sektoren ein Grau liefern, welches ebenso hell ist wie die Farbe. Diesen Ring genau zu bestimmen, dazu dient das vor die Scheibe gesegte, mit dem Kreisel fest verbundene Flimmerphotometer.
Es besteht aus einem Sdiirm, welcher in der Höhe des Mittelpunktes der Scheiben eine kleine Öffnung hat, und welcher an einer Zahnstange horizontal zu verschieben ist. Durch die Öffnung blickend, sieht man ein kleines Stück der Scheibe. Man verschiebt nun den Schirm so lange, bis man den Bereich findet, der nicht mehr flimmert. An einer verschiebbaren Skala, deren Nullpunkt genau auf den Punkt A eingestellt wird, lägt sich die Entfernung des gefundenen Bereiches von diesem Punkte A ablesen und damit das Grau des Ringes und die Helligkeit der Farbe bestimmen. Zur Fixierung des Blickes dient ein Stirnhalter und ein Diopter. Das durch die Öffnung des Diopters sichtbare Stückchen kann durch entsprechende Wahl der Öffnung so klein gemacht werden, dag es sich ganz auf der fovea abbildet. Natürlich kann man mittels dieses Apparates auch die Flimmerhelligkeit auf peripheren Neghautteilen bestimmen. Wir liefern diesen Apparat in Verbindung mit einem durdi einen separaten regulierbaren Motor zu betreibenden Kreisel.
Nr. 101. Flimmerpliotometer für Zylinder. Statt der rotierenden Scheibe ist hier ein Zylinder benugt, der zur einen Hälfte mit dem zu messenden farbigen, zur anderen Hälfte mit einem weigen Papier bedeckt wird; auf das legtere sind, wie die nebenstehende Figur zeigt, 6 Dreiecke aus Tuchsehwarz aufgeklebt, so dag das Sdiwarz von A bis B proportional der Entfernung von A abnimmt. Die Papiere werden durch Gummiringe auf dem Zylinder festgehalten. Da der Zylinder und dem-
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