﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
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d) Öffnung-Öffnung. Hier ist umgekehrt das Reizinstrument in eine Nebenleitung gelegt. Auch diese Schaltung versteht sich nach dem unter b) Gesagten von selbst.
2. Stromöffnung während der Reaktionszeit. Es werden die oberen Elektromagneten im Hipp benugt und daher die untere Feder stärker gespannt.
a) Schließung-Öffnung. Reiz- und Reaktionsinstrument sind analog wie bei der Schaltung I a hintereinander geschaltet. Nur sind beide in die Nebenleitung gelegt.
brochen. Bei der Reaktion wird der durch ihn fliegen.
b) Öffnung-Schließung. Reiz- und Reaktionsinstrument sind analog wie bei Schaltung 1 b nebeneinandergeschaltet, nur sind sie nicht in eine Nebenleitung, sondern in die Hauptleitung gelegt. Das Reizinstrument ist vor dem Versuch geschlossen, das Reaktionsinstrument geöffnet; der Strom nimmt daher durch das erstere seinen Weg. Beim Reiz wird auch dieser Zweig geöffnet, also der Strom unterandere Zweig geschlossen, somit kann der Strom
Es erübrigt noch, eine Komplikation der Schaltung zu besprechen, die z. B. bei Reizinstrumenten entsteht, in denen der Reiz durch einen Induktionsstrom erzeugt wird (Telephon Nr. 206, elektrische Hautreizung Nr. 188, ebenso optischer Reiz durch elektrischen Funken etc.). Bei den meisten Reizinstrumenten wird durch die Reizung eine mechanische Bewegung erzeugt, welche gleichzeitig dazu verwendet wird, einen Kontakt zu öffnen oder zu schließen. In den erwähnten Fällen ist aber keine solche mechanische Bewegung vorhanden. Man wird zunächst daran denken, den Hippstrom selbst als primären Strom zu benugen und durch seine Schließung oder Öffnung gleichzeitig den Reiz auszulösen und den Hipp in Gang zu seßen. Allein dann ist ein neuer Widerstand, nämlich der der primären Spirale in den Stromkreis eingeschaltet, wodurch Schwierigkeiten entstehen, z. B. muß die Stromstärke so gewählt werden, daß sie nicht allein dem Hipp genügt (vgl. das bei der Hipp-Kontrolle S. 11), sondern daß sie auch einen entsprechend starken Induktionssdilag erzeugt. Solchen Schwierigkeiten weicht die von Ewald angegebene Schaltung aus (vgl. Dumreicher, zur Messung der Reaktionszeit, Dissert., Straßburg 1899, S. 37). In den Hippstromkreis wird nicht das Reizinstrument selbst eingeschaltet, sondern die -, Ewald’sche Wippe (s. u. Gruppe X). Das nebenstehende \ Schema verdeutlicht deren Funktion. Sie besteht aus Ki	2 Hebeln. Wenn man den rechten Hebel in der Rieh-
Îz£	tung des Pfeiles nach unten drückt, so wird in einem
>"’jL	gewissen Moment der Kontakt K, geschlossen, aber bei
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