﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
Schirme y frei und dadurch die Karte mit dem Reizwort (z. B. Wohnhaus) sichtbar. Durch einen zweiten Druck an dem Griffe A wird der Spalt wieder verdeckt und gleichzeitig die Karte nach unten in die schräge Rinne c) geschleudert und die nächste an ihre Stelle gedrückt. Im Momente, wo die Silbe auf der Karte ganz sichtbar wird, wird ein durch den Apparat geleiteter Strom geschlossen.
Das rechts stehende Schema zeigt die nähere Ausführung des Apparates. Mit dem schon erwähnten Schirme y stehen in fester Verbindung der Kasten a, in welchen die Reizkarten vertikal eingestellt werden, die schräge Rinne d, die gleichzeitig als Fug dient, und endlich die Platte JJ (siehe das Schema). Diese Platte dient als Rahmen für die 2 beweglichen Platten C und F, die hinter bezw. vor J liegen. In den Ausschnitt D der hinteren Platte C passen, der Größe wie der Dicke nach, genau die in den Kasten gelegten Reizkarten; sie werden durch die Feder H in den Ausschnitt hineingedrückt. An der eben erwähnten Platte C ist der in der Figur zu sehende Griff A befestigt. Drückt man ihn nach unten, so wird auch die Platte und mit ihr eine Reizkarte nach unten gezogen, und legtere in die Rinne d hinausgeschleudert. Lägt man den Griff A wieder los, so wird er samt der Platte durch eine Feder nach oben zurückgeschnellt, und es rückt eine neue Reizkarte in den Ausschnitt D. Wenn die Platte nach unten gezogen wird, so nimmt sie mittels zweier Haken E auch die vordere Platte F mit. Diese hat, ebenso wie J, einen Ausschnitt, der der Gröge des Spaltes G im Schirme y entspricht. Wenn sich beide Platten in der in dem Schema gezeichneten Lage befinden, so ist die Reizkarte sichtbar; wenn hingegen F mit C nach unten gezogen wird, so verdeckt der obere Teil von F die Karte. F bleibt in der unteren Lage auch dann, wenn C wieder nach oben geschnellt wird und die neue Karte in den Ausschnitt D kommt. Erst wenn man an dem kleinen seitlichen Hebel B (siehe die Figur) zieht, wird auch F nach oben geschnellt und damit der neue Reiz sichtbar.
Es erübrigt nun noch zu erwähnen, wie bei der Exposition des neuen Reizes ein elektrischer Kontakt erzeugt wird. An der Platte J ist, durch ein Hartgummistück K isoliert, eine Klemme befestigt, mit der die Feder L in Verbindung steht. Wenn die Platte F nach unten gezogen ist, so berührt sie die Feder L nicht; wenn sie hingegen nach oben kommt, so tritt in einem bestimmten Moment ein Kontakt ein; u. zw. ist die Feder L so gebogen, dag der Kontakt in dem Momente entsteht, wo das Wort auf der Reizkarte ganz sichtbar wird.
Nr. 200 a. Kartenwechsler nach Paul Menzerath. Die Neukonstruktion dieses Kartenwechslers sucht drei Erwägungen gerecht zu werden:
1. ist die Fläche der gewöhnlichen Reizkarten immerhin beschränkt, komplizierte Reize (ganze Säge etwa) lassen sich nur sehr schwer darbieten. Bei dem Menzerathsehen Modell beträgt die Länge der Reizstreifen etwa 21 cm, so dag selbst hohen Ansprüchen genügt sein dürfte.
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