﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
2.	erlauben die anderen Konstruktionen nicht, die Reihenfolge des Reizmaterials während der Versuche ohne zeitraubende Manipulationen zu variieren, sei es, dag man die gleiche Karte mehrfach darbieten will, sei es, dag man einzelne (stark emotive) Reizworte vollständig unterdrücken möchte, sei es, dag sich die Änderung der Reizfolge gelegentlich als notwendig erweisen sollte.
3.	endlich ist bei den anderen Modellen die „Fernauslösung“ (durch den Versuchsleiter) resp. die „Selbstauslösung“ (durch die Versuchsperson) nicht leicht zu bewirken.
Das Kartenmagazin ist durch eine Kartentrommel ersegt, die normal 33 Reizstreifen trägt. Das Einstellen der gewünschten Karte erfolgt durch Drehen an einer äugen angebrachten Kurbel, deren Stift in Halbbohrungen einer Messingplatte eingreift und so automatisch die Stellung der Trommel reguliert. Die Nummer des Reizes ist auf einer dreifachen Skala ablesbar. Diese Skala ist dreifach aus folgendem Grunde: der Spalt trägt drei Blenden, die es gestatten, ohne weiteres den einen oder anderen Teil der Reizkarte zu verdecken, so dag man im ganzen 99 Reize auf der Trommel anbringen kann. Durch die Skala und die Spaltblenden ist jede Kombination der Reize zu ermöglichen.
Ferner besigt der Apparat den Vorzug, sozusagen kein Federwerk zu haben, er ist also für den Gebrauch sehr zuverlässig, stets gebrauchsfertig und dabei ökonomisch. Der Spalt wird durch einen leichten Hebeldruck in seine Lage gebracht. Seine Auslösung erfolgt entweder direkt durch einfachen Druck auf einen Knopf oder aber elektrisch. Zu legterem Zwecke ist die Lamelle eines Elektromagneten federnd gehalten. Die Lamelle trägt am unteren Ende einen Haken, der in die Nase des
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