﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
Nr. 202. Relais zum Schallschlüssel nach Catell. (a. a. 0.) An einem galgenartigen Träger hängt eine Stange, die unten einen Anker trägt, welcher von einem Elektromagnetenpaar angezogen und durch die Feder F (siehe das Schema) von diesem entfernt wird. Durch die Eiektromagnete wird der auch durch den Schallschlüssel geführte Strom geleitet. Wird dieser nun bei der ersten Schwingung der
K
Membran auf einen Moment unterbrochen, so wird der Anker losgelassen und durch die entgegenwirkende, mittels Schraube regulierbare Feder F soweit weggezogen, dag der bei der nächsten Schwingung auf kurze Zeit wieder geschlossene Strom nicht mehr imstande ist, ihn anzuziehen. Durch die Ankerbewegung wird ferner bei S, ein Kontakt geöffnet, bei S2 ein solcher geschlossen. Leitet man nun den Chrono-skopstrom bei K ein und bei K, bezw. Ks weg, so wird derselbe in der Tat durch die erste momentane Stromöffnung im Schallschlüssel, also bei Beginn des Sprechens — abgesehen von einer kleinen konstanten Latenzzeit — dauernd geöffnet bezw. geschlossen.
Nr. 203. Schallschlüssel nach Roemer. (Kraepelin, Psychol. Arb. Bd. I, Seite 577). Er unterscheidet sich vom eben besprochenen Apparat dadurch, dag er eine empfindlichere Membran hat1), weshalb er freilich auch eine zartere Behandlung
ij Auf Wunsch wird der Apparat au* mit der Papier- oder Lammsledermembran des Catell’-schen S*alls*lüssels und umgekehrt dieser le^tere mit der Roemer’s*en Fournie™embran geliefert.
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