﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
Reizkarten trägt, die hinter den Öffnungen erscheinen sollen und auf die Silben geschrieben werden. Der nebenstehende Querschnitt zeigt die Einrichtung deutlicher. Die durch gestrichelte Linien angedeuteten Karten ruhen in Nuten des Blechstreifens b. Um sie auszuwechseln, klappt man den Streifen nach hinten, indem man an dem Knopf K an-fagt, und kann dann bequem die Karten herausnehmen und hineinstecken. Lägt man den Knopf dann wieder los, so wird der Streifen durch die Feder F zurückgeschnellt. Die Feder drückt gleichzeitig die Karlen möglichst nahe an die Platte a an, so dag deren Ränder keine Schatten werfen können. Solche Platten mit 6 bezw. 8 Feldern steckt man, je nach der Länge der Reihen, 1—3 übereinander auf die Säulen.
Sehr einfach gestalten sich mittels dieses Apparates die Trefferversuche: man hat blog in ein bestimmtes Feld eine Karte zu stecken; die übrigen Felder bleiben leer (schwarz).
Mit dem Apparat werden 3 Platten zu 6 oder 3 zu 8 Feldern geliefert. Die Feldgröge beträgt 3X1 cm. Auf Wunsch werden natürlich auch Platten mit mehr oder weniger Feldern und mit anderer Feldgröge geliefert.
Nr. 220. Expositionsapparat für beliebig große Felder. Um das groge Silbentableau, wie es der vorige Apparat zeigt, zum Zwecke von Trefferversuchen mit Zeitmessung plöglieh zu exponieren, wäre es unpraktisch, unmittelbar vor demselben einen Schirm fallen zu lassen, wie es bei den kleinen Feldern der früher erwähnten Trefferapparate geschieht. Der Schirm würde zu groge Dimensionen annehmen, zu starke Geräusche erzeugen, und obendrein der untere Teil des Feldes merklich später exponiert werden als der obere. In diesem Falle ist es vielmehr vorteilhaft, den Spalt mit dem Schirm nahe vor das Auge zu stellen; man kann dann auch bei einer Spaltöffnung von wenigen Zentimetern Felder von beträchtlicher Gröge exponieren. Nach diesem von G. E. Müller vorgeschlagenen Prinzip ist der in Rede stehende Apparat konstruiert. Die Öffnung kann durch Schieber variiert und der Feldgröge angepagt werden. Der Fallschirm ist ähnlich gebaut wie beim Trefferapparat 218. Mit dem Apparat ist ein Stirnhalter und ein Lippenschlüssel für die Reaktion verbunden.
Wie die Trefferapparate überhaupt, so ist auch dieser Expositionsapparat nicht auf Trefferversuche beschränkt, sondern für beliebige optische Reaktionsversuche verwendbar.
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Nr. 221. Gesamtanordnung für Treffer» versuche. Die Anordnung ist im Wesentlichen dieselbe, wie sie bei den im Göttinger Institute angestellten Versuchen getroffen war. Die Apparate werden auf einem Tische montiert und geschaltet geliefert. Die Vorführung bei den Trefferversuchen kann entweder visuell, mittels des Trefferapparates, oder akustisch, mittels des Lippenschlüssels L! geschehen. Zur Reaktion dient der Lippenschlüssel L. Statt der Lippenschlüssel werden auf Wunsch auch Schallschlüssel geliefert. Hinsichtlich dieser beiden Instrumente vgl. Nr. 201, 203 und 204. K, K, und K2 sind Kommutatoren; erstere dienen zum Kommutieren des Hippstromes, beziehungsweise zum Aus- und Einschalten des Kontrollhammers; legterer gehört zu den Magneten des Trefferapparates. Es sind also zwei Stromquellen nötig. Auf Wunsch werden auch 2 Anschlugapparate für Starkstromspannung (110 oder 220 Volt) mit geliefert.
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