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nicht gleigiltig, an welcher Stelle sich die Scheibe in dem Momente befindet, in dem das Pendel zu fallen beginnt. Daher wird die Bewegung des Pendels durch einen Kontakt ausgelöst, den die Scheibe selbst bei einer bestimmten Lage sehliegt. Die mit der Scheibe fest verbundene Welle trägt einen Stift c', welcher bei jeder Umdrehung an die Zunge c" schlägt und dadurch jedesmal einen Moment einen Kontakt schliegt. In einen Stromkreis werden nun hintereinander der Kontakt c' c", der Elektromagnet des Fallschirmes und z. B. ein Taster geschaltet. Wenn die Exposition erfolgen soll, so drückt man auf den Taster, worauf im Laufe der nächsten Scheibenumdrehung durch den Kontaktschlug an der Welle der Strom auf einen Moment vollständig geschlossen wird, und somit die Anziehung des Ankers und Auslösung des Fallschirmes erfolgt. Statt den Taster zu gebrauchen, kann man auch, nach dem Beispiele von Erdmann und Dodge, durch das fallende Gewicht eines Gravitationsmotors, der die Rotationsscheibe bewegt, automatisch einen Kontakt schliegen lassen.
Der Apparat erfordert einen separaten konstanten Motor, um die Scheibe zu drehen. Der Preis bezieht sich auf den Apparat ohne Motor und Objektträger.
Nr. 225. Objektträger hierzu nach Erdmann=Dodge. Als Objektträger speziell für Buchstaben und Worte dient ein in einem Schlitten „verschiebbarer vertikaler Schirm“ mit einem Spalt O, in dessen Rahmen die Schriftzeichen eingeschoben werden. Sie bestehen aus schwarzen Papierbuchstaben, die auf Mattglasplättchen arfgeklebt werden. Dem Apparat wird eine Serie von Buchstaben und Wörtern beigegeben.
Nr. 226. Tachistoskop nach Schumann. (Vgl. Sommer, die Ausstellung von exper. psyehol. Apparaten und Methoden bei dem 1. Kongreg für exper. Psychol, in Giegen, 1904, S. 14). Hier ist ebenfalls das Episkotisterprinzip verwendet, nur in etwas veränderter Form. Ein groges vertikales Rad von 75 cm Durchmesser, das in Kugellagern geräuschlos läuft, trägt an seiner Peripherie einen 8 cm breiten Ring,
der aus 8 Oktanten besteht, die abgeschraubt werden können. Die meisten Oktanten sind einfache Blechstreifen. Einige jedoch sind besonders ausgestattet. Vor allem betrachte man den Oktanten, der in der Figur links unten liegt. Er besteht aus 2 Teilen; der eine linke sigt fest und reicht ungefähr bis in die Mitte des Oktanten, der rechte lägt sich über den linken nach links hin schieben. Dadurch wird rechts ein Spalt frei. Die Skala darüber gestattet, die Gröge dieses Spaltes abzulesen. Blickt man nun von vorne gegen den Ring, der mit Ausnahme des erwähnten Spaltes ganz geschlossen sein mag, so wird ein dahinterstehendes Objekt so lange sichtbar, sein als eben der Spalt vorbeizieht. Wie bei den vorher beschriebenen Apparaten
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