﻿SPINDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
Ein Vorzug des Apparates ist es, dag er auch als Stroboskop verwendet werden kann. Es werden dann 8 gleiche Oktanten eingesegt, deren jeder 2 radialstehende Spalte trägt, so dag 16 solcher Spalte in gleichen Abständen auf dem Ringe verteilt sind. Auf der dem Beobachter abgewendeten Seite der Oktanten werden die Bilder durch Federn festgehalten und von hinten durch einen Spiegel gleichzeitig mit dem Vorbeiziehen des Spaltes ins Auge geworfen.
Der Apparat erfordert einen separaten und sehr konstanten Motor. Die Axe hat 2 Sdinurseheiben von verschieden grogem Durchmesser.
Der Preis bezieht sich auf den Apparat ohne Motor, Fernrohr und Objektträger.
Nr. 226 a. Fernrohr hierzu.
V
Nr. 227. Objektträger zum schnellen Wechseln der Objekte. Unmittelbar hintereinander sind 3 Rahmen, in die Kartons von der Gröge 20X10 cm gesteckt werden können. Gewöhnlich werden dieselben in folgender Weise verwendet: Der vorderste Rahmen trägt den Karton mit dem Fixationspunkt, der zweite einen Karton
mit dem zu beurteilenden Objekt (Buch-EjM. p	staben, Wörter, Zahlen, Striche etc.) der
B	hinterste kann dazu verwendet werden,
(x einen Karton mit dem auslösdienden Reiz zu tragen. Der hinterste Rahmen ist fest; die beiden vorderen sind so konstruiert, wie es das Schema zeigt. Der Rahmen ist durch einen Stab getragen, der bei a auf einer Axe sigt und links durch einen Elektromagneten EM hochgehalten wird. Wenn das Objekt gewechselt, also der hintere Rahmen sichtbar werden soll, so wird der Strom des Elektromagneten geöffnet und der vordere Rahmen fällt schnell nach unten. Die Fallgeschwindigkeit wird hierbei durch die Feder F erhöht. Da der Rahmen nicht plöglich aufgehalten wird, so entsteht auch kein störendes Geräusch.
Die Auslösung des Falles, d. h. die Stromöffnung kann auch vom Tachistoskop automatisch besorgt werden. Zu diesem Zwecke dienen die 2 gebogenen Stäbe, die rechts und links unten an dem Gestelle des Taehistoskopes befestigt sind. An ihnen werden in entsprechender Lage Umwerfkontakte angeschraubt, wie sie bei dem Kontaktpendel Nr. 15 beschrieben sind. Der eine Kontakt, welcher vor der Exposition geöffnet wird, lägt den vordersten Rahmen mit dem Fixationspunkt fallen, der zweite, der kurz nach der Exposition geöffnet wird, bewirkt das Fallen des Rahmens mit dem
Objekt und deckt dadurch den Rahmen mit dem auslöschenden Reiz auf. An dem Rade des Taehistoskopes sigt ein kleiner Stift, welcher die Kontakthebel umwirft.
Natürlich kann der Apparat auch dazu be-nugt werden, in 2 kurz aufeinanderfolgenden Expositionen 2 verschiedene Objekte zu exponieren. In diesem Falle trägt der 3. Rahmen das 2. Objekt.
Nr. 228. Fallschirm zur Darbietung des Fixationspunktes. Der kleine Apparat dient dazu, vor der Exposition des Objektes einen Fixationspunkt erscheinen, denselben aber während der legten Umdrehung des Rades automatisch wegziehen zu lassen. Der Fixationspunkt wird auf dem in nebenstehender Figur sichtbaren Schirm markiert, und der Schirm zunächst durch Elektro-magnete hochgehalten. Indem das Rad, ähnlich
13$