﻿SP1NDLER & HOYER G.m.b.H. GÖTTINGEN
durch den Zylinder nicht ganz durch, sondern ist in der Mitte unterbrochen. Das Schema, welches den Apparat von oben gesehen darstellt, zeigt diese Einrichtung. Die Wülste sind schraffiert gezeichnet. Das eine Stück a der Axe ist mit dem Wulste wu das andere mit dem Wulste w„ verbunden. Wenn die Axe gedreht wird, so berühren die Wülste die zwei auf dem Grundbrett befestigten aufwärtsgebogenen Blechstreifen, welche in der Figur rechts und links zu sehen sind. Die Streifen federn und sind so gebogen, dag ein sicherer Kontakt entsteht. Endlich besigt der Apparat 4 Klemmen; das eine Paar ist mit den Axenhälften, das andere mit den beiden eben erwähnten Blechstreifen verbunden.
Man verbindet nun die Pole der Stromquelle mit dem einen Paar der Klemmen, z. B. mit denen, die mit den Trägern der Axenhälften verbunden sind, und leitet von dem anderen Paare aus den Strom in die Apparate. Welche man mit der Stromquelle, welche mit dem Apparatstrom verbindet, ist gleiehgiltlg. Es ergibt sich nun leicht, wieso der Strom gewendet wird. Die beiden Schemen stellen Bei der einen liegt der Wulst wt so, dag er mit K2, bei der andern so, dag er mit Kt verbunden ist. Tritt der Strom bei a in den Kommutator, so geht er bei der ersten Lage durch K, in die Apparate, kommt bei K2 zurück, und geht durch ws und b in die Stromquelle. Bei der zweiten Lage läuft er von K2 aus in die Apparate, durchfliegt dieselben also in umgekehrter Richtung.
Wenn man die Axe so dreht, dag die Wülste nach oben bezw. unten stehen, so sind alle 4 Klemmen isoliert. Man kann daher das Instrument als Stromschlüssel verwenden. Auch als Umschalter ist es zu gebrauchen. Man verwendet zu diesem Zwecke z. B. die Klemmen K, K, und die bei a. Bei der einen Lage der Axe ist a mit Kj, bei der anderen mit K, verbunden.
Nr. 259. Wippe (Stromwender, Kommutator) nach Pohl. Der Zweck des Instrumentes ist derselbe wie beim vorigen. Es unterscheidet sich von diesem dadurch, dag Quecksilberkontakte verwendet sind.
In ein rundes Grundbrett aus Holz sind 6 Quecksilbernäpfe eingelassen. Jeder derselben steht mit einer seitlichen Klemme in Kontakt. Die Paare 4 und 5, 3 und 6 der Näpfe (siehe das Schema) sind durch je einen isolierten Kupferdraht verbunden. Über den Näpfen erhebt sich ein Drahtgestelle, welches hin- und hergewippt
werden kann und dem Apparat seinen Namen gegeben hat. Es ruht auf 2 Drähten, die in die Näpfe 1 und 2 tauchen, unten in dieselben eingehakt und oben durch ein Hartgummistück, welches gleichzeitig als Griff dient, verbunden sind. Die Drähte reichen nur ein Stück in den Hartgummigriff hinein und berühren sich in demselben nicht. Von jedem der Drähte geht ein halbkreisförmiger Bügel nach abwärts. Kippt man die Wippe nach links, so tauchen die beiden linken Enden dieser Bügel in die Näpfe 3 und 4, kippt man sie nach rechts, so tauchen die anderen Enden in die Näpfe 5 und 6. Dadurch werden aber die Klemmen 1 und 2 im ersten Falle mit den beiden linken, im zweiten mit den beiden rechten Klemmen verbunden.
die verschiedenen Lagen dar.
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