﻿SPINDLER & HOYER . GÖTTINGEN.
sind an einer Gradeinteilung am Rande der Sektoren abzulesen. Zur Fixierung des Kopfes ist mit dem Apparat ein Stirnhalter und ein Beigbrettdien verbunden.
Mittels dieses Apparates lassen sich viele wichtige Versuche über Tiefenlokalisation, über Inkongruenz der Netzhäute, über Schielen etc. in exakterWeise durchführen.
Preis des Apparates mit den einfachen Italimen Mk. 200.— Preis der Rahmen mit den Fadentripeln Mk. 200.— Preis der Träger nach Hofmann und Bielschowsky Mk. 40.—
Nr. 53 Stereoskop nach Wiechert,
bestehend aus poliertem Mahagonirahmen mit mattgeschliffener Glasscheibe als Bildhalter. Über dem Rahmen erhebt sich der Linsenträger aus Aluminium. Die Linsen sind einzeln durch Schnecken für jedes Auge passend stellbar.
Preis Mk. 25.—
Nr. 54. Zeiss-Stereoskop mit wandernder Marke, (C. Pulfrich, Über neuere Anwendungen der Stereoskopie etc., Zeitschr. f. Instrumentenkunde Bd. 22, Heft 3, 5, 6 und 8 1902). Der Abstand der Okularlinsen von den Stereoskopbildern ist zum Zwecke der Einstellung auf die richtige Sehweite verstellbar. Ebenso lägt sich der Abstand der beiden Linsen variieren, um sie einerseits dem Augenabstand und andererseits dem Abstand der Stereoskopbilder anpassen zu können.
Zur Demonstration des stereoskopischen Sehens und zur Demonstration des stereoskopischen Megverfahrens dient das Stereomikrometer mit der sogen. wandernden Marke.
Dasselbe besteht aus einem Rahmen, der über das Stereoskopbild gelegt wird und 2 der Gröge der Bilder entsprechende Ausschnitte besigt. An der oberen Leiste dieses Rahmens lägt sidi in einer Führung der die Spige m, tragende Hauptschlitten und auf diesem mittels einer Mikrometersdiraube der die Marke m2 tragende Schlitten verschieben. Man verschiebt also, indem man am Knopf K angreift, mit der Hand beide Marken gleichzeitig, und, indem man an der Schraube S dreht, die Marke m2. Beide Marken können mit der Hand nach oben und unten geschoben werden.
Versdiiebt man mit m, gegen m2, so scheint die einfach gesehene Marke nach vorne und hinten zu „wandern“ und auf diese Weise mit verschiedenen Punkten des plastischen Stereoskopbildes zu koinzidieren, dessen Tiefenentfernungen sich aus der Verschiebung der Marke, die auf i/100 abgelesen werden kann, berechnen lägt. Die
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