﻿SPINDLER & HOYER » GÖTTINGEN.
sich der innere Rahmen R des Kopfhalters, welcher das Beigbrettchen B trägt. Zunächst fixiert man die Lage des Kopfes relativ zum Beißbrettdien, indem man auf dieses Stentsmasse oder Schellack aufträgt und in denselben beißt, so dag ein Abdruck der Zähne gebildet wird. Sodann wird der Apparat so eingestellt, dag die Drehpunkte der Augen in der Linie A A, liegen. Um das zu ermöglichen, sind der Rahmen und das Beigbrettchen in mehrfacher Hinsicht verstellbar. Zunächst kann der ganze Rahmen durch die Schrauben Sj Si verschieden hoch gestellt werden ; dann ist die vordere, das Beigbrettdien haltende Leiste durdi die Schrauben S2 S2 nach vorn und hinten zu verschieben. Endlidi lägt sidi das Beigbrettchen um die vertikale Axe der Schraube S3 beliebig drehen und außerdem in einem Schüße um einige Zentimeter nach vorn und hinten schieben, ähnlich wie das Beigbrettdien in No. 63. Ist die angedeutete Kopflage erreicht und durch den Abdrude der Zähne fixiert, so kann man — und das ist der Hauptzweck des Apparates — den Kopf um die durch die Drehpunkte der Augen gehende Axe dadurch neigen, dag man den Rahmen um die Axe A A3 dreht. Der an der Halbkreisteilung K ablesbare Winkel gibt dann die Neigung der Blickebene an.
Uber die Kontrolle dafür, ob die Augen die geforderte Stellung wirklich einnehmen, vergleiche die oben zitierte Abhandlung.	Preis 31 k. 70.—
No. 65. Kopffixierer nach Bonders. (Arch. f.Ophthalm. Bd.2i, m, s.uo.) Der Apparat ist zunächst für das Isoskop(vgl. No. 50) gebaut, lägt sich jedodi audi gesondert
von diesem verwenden. Das Prinzip und der Zweck sind dieselben wie beim Hering’schen Kopffixierer No. 64; auch die Konstruktion ist wenig geändert. An dem Tisch T ist der Stab S befestigt, der den Bügel ABA trägt. Durch die Enden desselben geht die Axe a a’, um welche der Kopf gedreht werden soll. Der um diese Axe drehbare Teil des Apparates ist genau so konstruiert wie beim Hering’schen Instrument. Nur ist das Beigbrettchen längs der Messungsstange s, an der es sißt, verschiebbar und um sie drehbar.
Gebraucht man den Kopffixierer zu Versuchen mit dem Isoskop, so wird er in folgender Weise mit demselben verbunden. Um den Kopfhalter herum wird der große Rahmen R aufgestellt, weldier 2 kräftige Arme V P trägt, die um die Axen m1

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