﻿SPINDLER & HOYER » GÖTTINGEN.
Hat man diejenige Einstellung des Apparates bestimmt, bei welcher die Lichtstärke des Feldes 1 Meterkerze ist (es ist dies die Schwelle für ein gut hell adaptiertes Auge), so lägt sich für jede andere Einstellung die Lichtstärke nach diesem absoluten Mage ausdriicken; man hat nur mit einer Konstanten zu multiplizieren.
Um im Dunkeln das zu betrachtende Feld finden zu können, ist es vorteilhaft, etwa an den oberen Rand desselben das Fixierzeichen No. 131 zu halten.
Die Lampen dürfen nicht zu lange brennen, da sonst die Hige den Apparat beschädigen kann.	Preis Mk. 540.
No.	104	Apparat	für	Simultankontrast	nach Hering'.	(Zeitschrift
f. Psych. Bd.	1.)	Man	bringt	die	Augen von oben her	möglichst nahe an	die beiden
farbigen Glasplatten p p1 heran und fixiert, durch dieselben blickend, den Knopf k. Der
von der weigen Grundplatte sidi abhebende sdiwarze Streifen s erscheint dabei in Doppelbildern, welche,	wenn die beliebig	auszuwechselnden Gläser	pp, verschiedenfarbig sind,
ebenfalls verschieden gefärbt erscheinen, was nach der psychologischen Theorie des Kontrastes unmöglich wäre, da der Grund einfarbig, nämlich in der Mischfarbe der beiden Gläser erscheint.
Mittels der allseitig verstellbaren weigen Platten w’ w kann man der Farbe der Gläser mehr oder weniger weiges Licht zusegen, um die Kontrastfarben besser zur Geltung zu bringen. Aus dem gleichen Grunde sind die Platten p’ p drehbar. Die farbigen Gläser können ausgewechselt und die jeweilig nicht benötigten Gläser in der Schublade des Tischchens aufbewahrt werden.
Der Apparat lägt sich auch zur Demonstration des binokularen Kontrastes verwenden.	Preis Mk. 4o.
No. 105. Apparat zur Demonstration des Spiegelkontrastes nach
Hering. (Pflügers Archiv Bd. 41, Seite 358.) In einen oben und vorne zu öffnenden Kasten sind unter dem Winkel von 45° Spiegelglasplatten von verschieden gefärbtem Glas einzusegen. An der Grundfläche und an der Hinterfläche sind weige Kartons mit
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