﻿SPINDLER & HOYER » GÖTTINGEN.
Hering a. a. O. S. 124). Wenn man die das Licht hineinreflektierende Platte versdiieden gegen das Fenster neigt, so erhält man verschieden starken Weigzusag zu den von unten heraufkommenden Lichtern. Man kann auf diese Weise die Farben mehr oder weniger mit Weig verhüllen. Wir liefern — nach einem Vorschläge von Rupp — zu dem Apparat auch eine Milchglasplatte von entsprechender Gröge, die an der Seite des Kastens angehängt werden kann und um eine vertikale Axe drehbar ist, um eben verschieden starken Weigzusag erzeugen zu können; der Neigungswinkel ist an einer Kreisteilung abzulesen.
Dem Apparate werden Papiere und mit Papieren überzogene Glasplatten für einige wichtige Versuche beigegeben.
Anstatt mit den Platten p, p2 liefern wir den Apparat auch — nach einem Vorschläge von G. E. Müller — mit elektrischen Kreiseln, die entweder feststehend oder um dieselbe Axe wie die Platten drehbar sind. Die Kreisel sind bei dem untenstehenden Preis nicht mit eingerechnet.	Preis Mit. 75.—
No. 108. Miiller’scher Aufsatz zum Nuancierungsapparat. Über die
Öffnung in der oberen Wand des Nuancierungsapparates wird statt des oben erwähnten Kartons ein stereoskopartiger Kasten geschoben, der in seiner unteren Platte zwei Aubert’sche Diaphragmen d2 d2 besigt, durch die man auf die Platten im grogen Kasten sieht. Oben trägt das Stereoskop zwei Okularrohre Rt R2, die sich mittels
Gummiringes an ihrer Mündung eng
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an das Auge anlegen. Schliegt man die beiden getrennten vorderen Deckel D, D2 des Stereoskopes und die Diaphragmen, so gelangen gar keine Strahlen in das Auge. Der Miiller’sche Kasten wirkt also wie ein Dunkelzimmer. Je nachdem man die Deckel einzeln schliegt oder öffnet, lassen sich bei hinreichend langer Betrachtung für jedes Auge getrennt verschiedene Adaptationszustände herstellen, und die Wirkungen der nach Öffnung der Diaphragmen von unten kommenden Lichter prüfen.
Preis Mk. TO.—
No. 109. ltupp’scherAufsatz zum Nuancieruiigsapparat. Will man mit dem
Nuancierungsapparat die Gesege des Kontrastes genauer zeigen, so ist es nötig, auch den Grund, auf welchem die Farben der Platten p2 p2 erscheinen, nuancieren zu können. Diesem Zwecke dient der in Rede stehende Aufsag. Die Papiere, welche den Grund (kontrasterregendes Feld) bilden sollen, werden auf die drehbaren Platten q, q2 gelegt, welche, wie auch die Papiere selbst, einen streifenförmigen Sehlig besigen, durch den die Farben der unteren Platten gesehen werden. Über die rechteckige Öffnung in
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