﻿SPINDLER & HOYER - GÖTTINGEN.
der oberen Wand des Aufsatzes wird ein Karton mit den in der Figur gezeichneten Ausschnitten gelegt, welcher die Ränder von qt q, verdeckt.
Erteilt man diesen sehr verschiedene Neigung, so dag sie verschiedenen Kontrast erzeugen, stellt jedodi pj p2 so ein, dag die beiden Kontrastfelder gleich erscheinen, so bleibt diese subjektive Gleidiheit erhalten, wenn man den oberen Karton wegzieht, trogdem, wegen der Gedäditnisfarben, die beiden kontrasterzeugenden Felder objektiv ganz andere geworden sind. Es lägt sich also gleichzeitig zeigen, dag die Gedächtnisfarbe auf den Kontrast keinen Einflug hat.
Preis Mk. 65.—
No. no. Apparat zur Demonstration der Nachbilder nach Hering. Der Apparat besteht aus einem Kasten, in dessen unterer Hälfte eine Reihe von Tafeln hängen, die mittels der seitlichen Griffe hochgezogen werden können. Auf jeder Tafel ist ein Quadrat von intensiver Färbung aufgeklebt mit einem Fixationspunkt in der Mitte. Nachdem der Beobachter dieses Quadrat längere Zeit fixiert hat, lägt man die Tafel des Kastens fallen, und der Beobachter sieht nun auf der grauen Hinterwand das Nachbild des Quadrates.
Preis Mk. 50.—
No. in. Einfacher Spiegelfarbenmischapparat. (Vgl. Helmholg, Phys Opt. II. Aufl. S. 350, und Hering, Grundzüge der Lehre vom Lichtsinn, 1. Lfg. 1905 S. 56.) Auf einer mit schwarzem Sammt überzogenen Grundplatte erhebt sich in der Mitte ein Spiegelglas Sp. Legt man rechts und links von ihm farbige oder farblose Papiere ft f2 (am besten auf Glas aufgezogen) auf und blickt von 0 aus schräg gegen das Spiegelglas, so mischen sich mit den direkt von T kommenden Strahlen diejenigen Strahlen, die von f2 herkommen und an dem Spiegel reflektiert werden.
Der Apparat wird aber erst dadurdi wertvoll, dag man das Verhältnis der beiden Komponenten des Mischlichtes ändern kann, u. zw. ist dies auf dreifache
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