﻿SPINDLER & HOYER ° GÖTTINGEN.
enden bringt, als Tonquelle verwendet werden, endlich auch als Erreger für einen elektrischen Markierer bei der graphischen Zeitmarkierung. Die elektromagnetische
Ingangsegung geschieht auf folgende Weise : In der Ruhelage taucht der an der einen Zinke befestigte Platindraht p in das Näpfchen Q, welches mit Quecksilber gefüllt ist, ein. Das Näpfchen ist in der Höhe verstellbar und wird so eingestellt, dag die Spige des Platindrahtes eben in das Quecksilber eintaucht. Wird nun ein Strom durch den zwischen den Zinken befindlichen Elektromagneten EM und den eben besprochenen Quecksilberkontakt geleitet, so werden die Zinken vom Elektromagneten angezogen. Dadurch wird aber, wenn das Näpfchen richtig gestellt ist, der Quecksilberkontakt aufgehoben und der Strom unterbrochen. Die Zinken schwingen dann vermöge ihrer Elastizität nach genau bestimmter Zeit in die Ruhelage zurück, wobei von Neuem der Kontakt geschlossen wird und sidi dasselbe Spiel wiederholt. Das I. und II. Schema geben die Schaltung an. Der Strom geht von der Klemme Kj durch den Elektromagneten EM, sodann über K, zum Quecksilbernapf Q1) von da durch den Platindraht p in die Gabel und über K1) zur Stromquelle zurück. Zwischen K2 und K, ist es vorteilhaft eine Nebenleitung mit einem grogen Widerstand W herzustellen, wie sie auch in den Schemen gezeichnet ist. Dies hat nämlich die Wirkung, dag das bei akustisdien Versuchen störende Funkengeräusch wegfällt, welches bei Schliegung und namentlich bei Öffnung des Quecksilberkontaktes entsteht. Ist z. B. der Kontakt zunächst geschlossen, so tritt der Strom bei Kt ein und teilt sich bei Ka. Da jedoch W einen relativ grogen Widerstand darstellt, so geht er grögtenteils durdi den Hauptzweig mit dem Quecksilberkontakt. Wird aber dieser unterbrochen, so bahnen sich die dabei entstehenden Induktionsströme nicht, indem sie Funken erzeugen, einen Weg durch die Luft, sondern entladen sich durch die Nebenleitung — Die Gröge der Exkursion und damit die Intensität des Tones wird durch Änderung der Stromstärke reguliert ; entsprechend mug natürlich auch das Quecksilbernäpfchen verstellt werden. Um zu vermeiden, dag das Quecksilber oxydiert wird, giegt man einige Tropfen Alkohol auf dasselbe. Bei Bestellung ist die Zahl der Schwingungen anzugeben.
Preis Mit. Gärt) Elektromagnetische Gabel mit ({uecksilberkontakt und mit zylinderförmigem Resonator. Vor die Gabel ist, wie die erste u. dritte Figur des vorigen Apparates zeigen, ein Resonator in Form eines Hohlzylinders gesegt, der bei o eine kleine kreisrunde Öffnung besigt, welche durch den Schieber s ganz oder teilweise verdeckt werden kann. Auf diese Weise lägt sich die Intensität des
1) Diese Verbindung ist im ersten Schema irrtümlich weggelassen.
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