﻿SPINDLER & HOYER • GÖTTINGEN.
durch den Resonator verstärkten Tones variieren. In einer Führung kann der Resonator von der Stimmgabel weggeschoben und auch ganz entfernt werden; beim Versuche schiebt man ihn jedoch möglichst nahe an die Gabel heran.
Preis Mk. 100.—
e)	Elektromagnetische Gabel ohne Kontakt und ohne Resonator.
Sie wird dadurch erregt, dag durch ihren Elektromagneten ein Strom gesendet wird, welcher durch eine Unterbrechungsgabel c) oder d) geht und in derselben eine gewisse Anzahl von Malen geschlossen und unterbrochen wird. Bei jedem Stromschlug werden die Zinken der ersteren Gabel angezogen. Die Schwingungszahl der Unterbrechungsgabel (primäre Gabel) braucht nicht dieselbe zu sein wie die der anderen, sekundären, sondern mug nur in der legteren enthalten sein. Macht z. B. die primäre Gabel 100, die sekundäre 400 Schwingungen, so erhält diese nur bei jeder 4. Schwingung durch die erstere einen Anstog ; die zwischenliegenden 3 Schwingungen führt sie durch ihre eigene Elastizität aus. Auf diese Weise können durch eine Unterbrechungsgabel mehrere sekundäre Gabeln in Schwingung versegt werden (vgl. Helmholg, Lehre von den Tonempfindungen V. Auflage Seite 195—200 und 631—635).
Preis Mk. 50.—
f)	Elektromagnetische Gabel ohne Kontakt mit zylinderförmigem Resonator. Die Montierung der Gabel ist dieselbe wie bei der eben erwähnten Gabel; der Resonator ist derselbe, wie er unter d beschrieben ist.
Preis Mk. 65.—

g)	Stimmgabel mit Anschlagvorrichtuug ohne Resonator. Die Anschlagvorrichtung ist so eingerichtet, dag die Gabel immer mit möglichst gleicher Intensität angeschlagen wird. Wenn man auf den Knopf K drückt, so springt der Hammer H, durch die Kraft der Feder F geschleudert, gegen die Zinke der Gabel. Infolge der Konstanz der Federkraft hat der Schlag und damit der Ton stets die gleiche Intensität; auch die Dauer des Abklingens und die Schnelligkeit mit der die Intensität abnimmt, ist ziemlidi konstant. Vollständige Konstanz hat sich allerdings bis jegt nicht erreichen lassen.
Preis Mk. 25.—
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h)	Stimmgabel mit Schraube «ach Marx, ohne Resonator. Bei Untersuchungen über Unterschiedsempfindlichkeit von Tönen und Intervallen ist es nötig, eine Reihe von Tönen zu erzeugen, die voneinander sehr wenig verschieden sind. Zu diesem Zwecke verstimmt man eine Gabel ein wenig. Dies kann durch Aufkleben
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